Mrz 30 2001
Ich staune
Nach einer Nachtsendung des DeutschlandRadio Berlin zum Thema “Nationalismusdebatte” muss ich zugeben, dass es in dieser Bundesrepublik offensichtlich doch möglich ist, sachlich über das Thema - und über die andauernde Debatte - zu diskutieren.
Respekt.
Hatte ja schon geglaubt, diese Debatte wäre nur noch mit Skinhead-Vergleichen und Rücktrittsforderungen zu führen. Herr Meyer, Herr Trittin und all die anderen Vögel: Nehmen Sie sich ein Beispiel! Und halten Sie bitte solange den Rand, bis Sie etwas Substantielles zu sagen haben.
Gleiches werde auch ich tun - meine Lektüre von Friedrich Reck-Malleczewens “Tagebuch eines Verzweifelten” wird noch ein/zwei Tage andauern. Nur soviel schon jetzt: Es ist - da hat Monsieur Praschl recht - schwer einzuordnen, und es bereitet trotz beeindruckend gewalttütiger Formulierungen nicht ein bisschen Freude, es zu lesen. Und das soll es auch nicht.
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