Aug
31
2005
Hab ich da was verpennt, oder hat mich die Denkpause von März bis August so aus der Szene herausgeholt (nicht, dass mich die Szene oder ich dieselbe wirklich vermisst hätte…)? Heute ist BlogDay 2005, und ich hätte es beinahe nicht gemerkt - wenn mich nicht José Luis Orihuela noch darauf aufmerksam gemacht hätte.
Und jetzt muss ich nur noch fünf Weblogs aus fremden Kulturkreisen kennen und benennen, und schon bin ich dabei!
Aug
31
2005
Unser Kanzler wäre froh um solche Zahlen: Nur noch 45 Prozent der befragten Amerikaner sind mit der Politik ihres Präsidenten zufrieden - ein Negativrekord für Bush. Schreibt die alte Lokalzeitung, wird also schon stimmen.
Aug
31
2005
Zwischen Arbeit, Reststudium und Leben findet derzeit in dieser Umgebung verschärftes CMS-Gebastel statt. CMS, nicht Weblog-Tool, was zumindest die erstaunen wird, die meinen, ich sei auf die ExpressionEngine fixiert. Bin ich nicht, und schon gar nicht auf die lo-tech-Lösung Blogger, die diese Seiten hier betreibt (immer noch ein interessantes Experiment, BTW). Stattdessen geht der Blick über den Horizont der Blog-Software hinaus
Auftritt Mambo - ursprünglich vorgesehen für die Site der WorldWideSchwester, die sich nach langen Jahren des Angestelltendaseins jetzt selbständig macht. Ergebnis: Mambo läuft auch auf Mietplatz bei Massenhostern, lässt sich leicht installieren, bietet Funktionalität und Flexibilität right out of the box - wenn man auf Tabellenfreiheit, valides XHTML und eigenes Layout nicht so wahnsinnig viel Wert legt. Ergebnis der Testwochen: Vielleicht doch nicht ganz so einfach in den Griff zu kriegen - wie eine Mambo-Laborinstallation auch beweist.
Auftritt Drupal. Ebenfalls leicht zu installieren. Das Konzept von “nodes” (anstelle von statischen und dynamischen Seiten) ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, die deutsche Übersetzung hat noch Lücken, und die Module haben auch so ihre Tücken, was die Anpassung an deutsche Leser angeht. Aaaber: Module! Drupal ist - nach einer den langwierigen Mambo-Versuchen geschuldeten hastigen Installation - ein extrem flexibles System und erlaubt schnelles, einfaches Seitenbauen und -strukturieren. Ein eigenes Layout ist kein Problem, nur die eine oder andere Tabelle ist immer noch drin.
Fazit: Interessantes System. Sollte man sich in ruhigeren Zeiten etwas genauer ansehen.
Aug
30
2005
Das heutige Angebot der Kantine, übersetzt ins politisch Korrekte:
- Unangemeldete Demonstration mit Karotten und Zucchini
- Kaliningrader Klopse (in den Grenzen von 1937)
- Sinti- und Roma-Gulasch vom Rind mit Spätzle
Aug
30
2005
Gerade bei einem Herrn aus Neukölln gelesen (oder ihm nach der Lektüre glattweg unterstellt), dass er das gleiche Problem hat wie icke: viele Gedanken, aber wenig Ordnung. Gut, dass besagter Herr von einer möglichen Lösung für das Problem gehört hat und diese Lösung näher angucken will: DEVONthink. Womit die Geschichte schon ein Ende haben könnte.
Für besagten Schockwellenreiter vielleicht, aber nicht für mich, denn isch ‘abe gar keinen Mac™, und DEVONthink gibt es für weniger exklusive Betriebssysteme nicht. Blöd, blöd, blöd.
Für mich bedeutet das: zurück auf Los. Und da war ich schon öfter - denn die Suche nach einem Gedankensortierinstrument beginnt ja nicht erst an diesem Dienstagmorgen.
Getestet habe ich schon (in mehreren Versionen) The Brain - und es grundsätzlich für gut und in seiner kreiselhaftigen Aufmachung auch meinen Gedankengängen sehr ähnlich befunden. Problem: The Brain gibt es für Windows - und arbeitet vor allem mit Microsoft-Programmen eng zusammen. Sprich: Links werden im Internet Exploder aufgemacht, mailto:-Adressen öffnen Outlook Express, Office-Dateien lassen sich nicht mit OpenOffice verknüpfen. Sowas passt mir nicht.
Außerdem gibt es da noch die Tatsache, dass ich im Innersten ein Linux-User bin, demnächst auch auf meinem Windows-Notebook Linux installieren will und deshalb The Brain gar nicht uneingeschränkt nutzen kann. Auftritt FreeMind: ein java-basiertes Mind-Mapping-Tool, das ich ebenfalls schon mehrfach getestet habe. Es läuft unter Windows ebenso gut wie unter Linux (und vermutlich OS X), und es ist Open Source Software. Aber…
Also, entweder sind meine Gedanken doch nicht kompliziert genug, oder FreeMind bedient sich umständlicher, als es sein müsste. Sprich: Meine Gedanken bleiben weiter ungeordnet.
Aug
29
2005
Also lässt uns ein Herr Kauder, Generalsakradi der CDU, anlässlich einer auch nicht sonderlich inspirierten, vermutlich wahlkampfbedingten Äußerung des Bundestagspräsidenten per Presseerklärung wissen:
In den letzten Tagen seiner Amtszeit rastet der Bundestagspräsident aus: In unerträglicher Art und Weise nutzt der zweithöchste Repräsentant unseres Staates sein Amt für parteipolitische Polemik. Auch dies gehört zum rot-grünen Politikstil, der sich bei einer Unions-Mehrheit verändern wird.
Staun. Wenn Angie erst mal regiert, benehmen sich die Rot-Grünen besser? Gloobicknich™. Warum auch?
Aug
29
2005
Mal eben ein wenig in der Nachbarschaft nachgesehen und u.a. drei mir neue Weblogs entdeckt:
Soviel zum Thema world wide community. Pankow, Prenzlauer Berg und Wedding tun’s auch.
Aug
29
2005
Ein Angebot für einen einzelnen Herrn (oder so): Google, unser aller Freund und Helfer™ im Netz, bietet die automatische, kostenfreie und - versteht sich - risikolose Erstellung von Sitemaps an, wie immer im Dauer-Beta-Zustand, wie immer zum größeren Nutzen der Seitenbetreiber und Google itself.
Und was den oben erwähnten einzelnen Herrn angeht: Das Tool erfordert Python - und das ist auf your average user’s web space noch nicht verfügbar.
Sprich: Man muss schon ein Schockwellenreiter sein, um sowas nutzen zu können
Aug
29
2005
Weil es langsam Mode wird, Google unlautere Absichten, Motive etc. zu unterstellen, macht jetzt auch die New York Times mit und berichtet über Googles mangelnde Bereitschaft, Zugang auch solchen Informationen, die für Google ein wenig peinlich sind, zu gewähren.
Aug
28
2005
Gut, dass Leute wie Mario Sixtus Artikel wie Die Humanisierung des Netzes schreiben. Denn so kann ich mich einfach hinklicken und lesen und muss sowas nicht selber schreiben.