Archiv für September 2005

Sep 30 2005

Radio an

Abgelegt von Konstantin Klein um 11:27 unter Sad and Beautiful

Lesestoff für Berliner Radiohörer, aus gegebenem Anlass: rias2 und r.s.2 diskutieren im Tagesspiegel: “Da bekomme ich heute noch Gänsehaut”.

Als dann Phil Collins auftrat und zu den Leuten sagte: Hello to those of you in the West, and hello to those of you in the East – da brüllten die Leute vor dem Reichstag! Da bekomme ich heute noch Gänsehaut. Mir fiel in dem Moment mein Freund ein, der da drüben nur zwei Kilometer von mir entfernt ist und jetzt nicht dabei sein kann. Das hat mir mehr als nur feuchte Augen gemacht.

Jau. Habe ich auch genossen, die Jahre bei rias2. War ‘ne gute Zeit.

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Sep 30 2005

Im Nahverkehr

Abgelegt von Konstantin Klein um 08:32 unter Reality Check

Fast tägliches Hobby: in der S-Bahn überlegen, welcher der Mitreisenden nicht von dieser Welt ist. Heute - da bin ich mir sicher - waren die Aliens in der Überzahl. Ebenso sicher bin ich aber auch, dass die das Gleiche über mich dachten.

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Sep 29 2005

(Vor)Letzte Chance

Abgelegt von Konstantin Klein um 17:02 unter Net Life, Under Pressure

Drei… zwo… eins… Die Zeit läuft ab, mit dem eigenen Weblog noch reich und berühmt™ zu werden - oder den Inhaber eines anderen Weblogs reich und berühmt™ zu machen. Noch bis morgen abend läuft die Vorschlagsphase für die diesjährige Ausgabe von TheBOBs, dem Weblogwettbewerb meines Arbeitgebers.

Der Vollständigkeit halber auch noch der übliche Disclaimer: Ich bin nicht nur wirtschaftlich von meinem Arbeitgeber abhängig (das sind ja doch die meisten von uns. Also nicht von meinem Arbeitgeber, sondern… aber hört überhaupt noch jemand zu?), sondern auch von ihm zur Teilnahme in der Jury verdonnert gebeten worden. Mach ich doch gerne.

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Sep 28 2005

Geheim-Mail

Abgelegt von Konstantin Klein um 15:24 unter Service Point, Tech Nation

Verschlüsselte Email nervt Neugierige. Ob das nun der Arbeitskollege vom Schreibtisch gegenüber ist, die Konkurrenz oder ein übereifriger Mensch im Dienste von Recht und Ordnung: sie alle stehen zunächst einmal und - je nach Stärke der Verschlüsselung - möglicherweise auf Dauer vor einem undurchdringlichen Zeichenwust, der ihnen nichts über den Inhalt einer Mail (oder jeden anderen Dateityps) aussagt.

Verschlüsselung gilt aber auch als unnötig kompliziert - und leider nicht ganz zu Unrecht. Deshalb hier ein paar Hinweise von einem, der das schon mal gemacht hat:

Es gibt zwei Arten der Verschlüsselung - die mit einem symmetrischen Schlüssel und die mit einem asymmetrischen. Bei der symmetrischen Verschlüsselung wird eine Datei nach dem gleichen Schlüssel entschlüsselt, der auch zur Verschlüsselung gebraucht wurde. Vorteil: Der Schlüssel kann beliebig lang, damit auch beliebig kompliziert und entsprechend schwer zu knacken sein. Ganz großer Nachteil: Der Empfänger braucht den gleichen Schlüssel wie der Absender - und auf dem Weg von Absender zu Empfänger kann so ein Schlüssel schon mal verloren gehen.

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Sep 27 2005

Oh nee!

Abgelegt von Konstantin Klein um 13:13 unter Reality Check

Aus dem Alltag, scharf beobachtet: Schokoriegel (keine Markennamen, bitte!) mit Erdbeerfüllung sind gut für die Linie, die schlanke. Weil die Erdbeerfüllung so außerordentlich chemisch schmeckt, dass der Mensch den Riegel nach dem ersten Bissen weitgehend kommentarlos wegschmeißt.

Und ratlos glitzert das Verpackungsmaterial in der herbstlichen Sonne.

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Sep 26 2005

Base!

Abgelegt von Konstantin Klein um 17:45 unter Reality Check

Eure Handy-Flatrate in allen Ehren, aber “für 25 Euro gratis” irgendwohin telefonieren geht nicht. 25 Euro ist nicht gratis, sondern höchstens preiswert. Nur klingt das dann schon nicht mehr so gratis, nicht?

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Sep 24 2005

Betriebssystem per Post

Abgelegt von Konstantin Klein um 19:11 unter Service Point, Tech Nation

Ubuntu ist nach eigener Auskunft “Linux for Human Beings”. Das bedeutet u.a., dass es sich von ganz normalen Menschen auf ganz normalen Rechnern ohne Probleme installieren und betreiben lässt. Ubuntu ist ein Projekt des Südafrikaners Mark Shuttleworth, der seine durch die Gründung, den Aufbau und anschließenden Verlauf der Zertifikatagentur Thawte erworbenen Millionen u.a. dafür ausgibt, Open Source Software möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Das macht er, indem das Projekt Ubuntu ein leicht install- und nutzbares Linux entwickeln lässt und frei (wie in freier Rede) zur Verfügung stellt. Das macht er aber auch, indem er die Installations-CDs in großen Mengen unters Volk bringt - ebenfalls kostenfrei (wie in Freibier).

Im Oktober kommt Version 5.10 von Ubuntu (”The Breezy Badger”) heraus. Und jetzt nimmt Ubuntu wieder Bestellungen an. In einigen Wochen werde ich also Ubuntu aktualisiert haben (über die Leitung) und zehn Ubuntu-CD-Sets (plus zwei für die Installation auf dem Mac) zur freien Weitergabe haben. Interesse, anyone?

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Sep 24 2005

Berliner Zeitung!

Abgelegt von Konstantin Klein um 16:19 unter Reality Check

Kreativität, Scharfzüngigkeit und Ironie in allen Ehren, aber das “Neue Deutschland” (linkt euch doch selbst!™) als Szeneblatt, und sei es das der PDS, zu bezeichnen: that’s a first!

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Sep 23 2005

Weblogs grenzenlos

Abgelegt von Konstantin Klein um 16:49 unter Net Life, Under Pressure

Gerade über die Agenturen hereingekommen (und deshalb auch noch nicht verlinkt, denn auf Meldungen im Redaktionssystem verlinkt es sich so schlecht; stattdessen der Link auf die Presseerklärung):

Ein Handbuch für Web-Blogger hat jetzt die Organisation “Reporter ohne Grenzen” herausgegeben. Die Verfasser von Internet-Tagebüchern erfahren darin unter anderem, wie sie auch online anonym bleiben. Vor allem Blogger, die eine politische Verfolgung von Seiten der Behörden fürchten, sollen mit Hilfe von Filtermechanismen die Zensur umgehen und ihre Berichte unerkannt ins Internet stellen können.

Und auch wenn es das Blog heißt (wenn schon nicht “Weblog”), nicht der Blog: Das schöne an der Meldung ist, dass man sich das Buch (“for bloggers and cyber-dissidents”) herunterladen kann.

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Sep 23 2005

Spamspamspam

Abgelegt von Konstantin Klein um 12:50 unter Net Life, Under Pressure

Trauriges Beispiel dafür, wie Trackback- und Kommentarspammer etwas kaputt machen können. Ein Eintrag, 130 Spam-Trackbacks. Und wahrscheinlich ist das noch nicht mal ein Rekord.

Manchmal möchte man einfach nur die Schotten dicht machen.

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