Archiv für Oktober 2005

Okt 31 2005

Urteil

Abgelegt von Konstantin Klein um 11:02 unter Reality Check

“Handykondom” ist ein ekelhaftes Wort für eine eklige Sache.

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Okt 31 2005

Terminsache

Abgelegt von Konstantin Klein um 09:24 unter Inside the Beast

Ein Blick auffen Kalender: 31. Oktober 2005. Ein Blick auf die Uhr: Viddl nach neun. Ein Blick zurück: Vor fünf Jahren und etwa sieben Stunden startete ich meine Karriere (?) als Autor von WorldWideKlein in seinen verschiedenen Inkarnationen: als Nothing But The Truth, The Daily Durchblick, The Very Large Orange und jetzt eben [mobile]. Ein echtes Fünfjähriges ist es aber nicht, denn da war noch diese Pause von März bis August diesen Jahres. Und im Grunde, also mental gesehen, dauert die Pause auch noch an.

Auf der Suche nach The Next Big Thing: Das ist die noch am genauesten treffende Beschreibung des Verhältnisses zwischen dem Weblog als solchem und moi. Tagebücher haben sich etabliert und bedienen ihre übersichtlichen Nutzergruppen. Linklisten, auch kommentierte, sind dabei, sich dank del.icio.us und anderer Formen von social bookmarking zu überleben. Fotoblogs sind zwar schöner als flickr, aber weniger erfolgreich. Medium von unten, also Gegenpublizistik (oder so) mag ja eine mögliche Fortentwicklung für das Medium Weblog sein, ist aber für einen, der ohnehin acht Stunden pro Tag dafür bezahlt wird, Texte zu schreiben und Dinge zu veröffentlichen, eine eher albern anmutende Freizeitbeschäftigung (und auch gar nicht leicht durchzuhalten, wie ich an anderer Stelle bemerke). Und für Podcasting gilt im Grunde das Gleiche.

Auf der Suche nach dem verlorenen Weblog? Pah. Hier isses doch.

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Okt 30 2005

Topaktuell?

Abgelegt von Konstantin Klein um 11:25 unter Net Life

Auch die alte Lokalzeitung nimmt sich gelegentlich Zeit, einen Trend zu entdecken: Heute, am 30. Oktober 2005, berichtet sie über Live365.com, einen Service, mit dem jeder sein eigenes Internet-Radio betreiben kann.

Geduldige Leser der diversen Erscheinungsformen dieses Weblogs werden sich erinnern, dass der erste Versuch eines WorldWideRadios im Jahr 2001 stattfand, der zweite und letzte übrigens auch. Das ist jetzt über vier Jahre her.

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Okt 28 2005

I Do.

Abgelegt von Konstantin Klein um 12:10 unter Net Life, Sad and Beautiful

The Aardvark Speaks und teilt mit, dass die Euphoriehormone in seiner Beziehung zu Weblogs (sowohl dem eigenen wie auch denen, die er liest) nachgelassen haben. Und er fragt:

Do I care?

I do. Aber die Beobachtung mache ich auch. Es geht ein wenig zäh zu (zäzu??) in Bundesdeutsch-Kleinbloggersdorf - anders als an anderen Orten. Mal sehen, wann, und in welcher Form, sich das ändert.

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Okt 27 2005

Praktischer Hinweis

Abgelegt von Konstantin Klein um 13:50 unter Under Pressure

Wired-Autor Tony Long gibt in einem Artikel über moderne Lärmbelästigung einen guten Ratschlag für den Umgang mit Funkquatschen, speziell ihren sog. Klingeltönen

Put your phone on vibrate and stick it in your pocket. Don’t worry, you’ll feel it. Stick it in the right pocket, and it might feel pretty good.

Funkquatschen, Auto-Alarmanlagen, Bankautomaten, Mikrowellen - alle machen Krach. Nach Longs Ansicht zuviel Krach. Und er hat recht.

The world is noisy enough without adding completely useless aural pollution to the mix. So knock it off, wouldja?

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Okt 27 2005

Ausbruch

Abgelegt von Konstantin Klein um 13:06 unter Reality Check

Aufgabe: Person P fahre von Ort A nach Ort B, erledige dort Dinge D und fahre wieder zurück.

Problem Nummer eins: Flugangst eines Mitreisenden M legt die Benutzung der Bahn DB nahe; Geburtstag der Lebensgefährtin L erfordert rasche Rückreise, sonst Ärger (Ä). Problem Nummer zwei: Ein Meeting K in Ort A bedingt Anwesenheit von P bis 13:30. Soweit alles klar.

Erste Buchung B1 berücksichtigt geburtstagsbedingt hastige Rückreise, jedoch aus Zeitgründen nicht mehr die Flugangst von M, legt Hinreise nach Ort B auf den frühen Vormittag.

Erneuter Hinweis auf Meeting an Ort A, das bis 13:30 dauert (und schon die Umstellung von Zug auf Flug bedingt hatte).

Neue Buchung B2 sieht jetzt Flug von A nach B um 13:45 vor. Und P kann sehen, wie er in einer Viertelstunde von A-Wedding nach A-Tempelhof, dort durch den Check-In C und die Security S und ins Flugzeug F nach B gelangt.

Bitte beschreiben Sie die Faktoren, die zu den jeweiligen Buchungen geführt haben, und machen Sie einen sinnvollen Lösungsvorschlag. Formel!

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Okt 27 2005

Grundsatz

Abgelegt von Konstantin Klein um 09:07 unter Culture Vulture, Reality Check

Auch heute wieder in der S-Bahn bestätigt gesehen, was ein unbekannter Menschenkenner schon vor Jahren so formuliert hat: “Je Asso, desto Hund.”

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Okt 20 2005

Terminsache

Abgelegt von Konstantin Klein um 10:36 unter Net Life, Politics R Us

Gerade hereingekommen, schon weitergegeben an alle, die am kommenden Sonntag (23. Oktober) in oder bei Frankfurt sind: Im Rahmen des FORUM DIALOGs der Frankfurter Buchmesse veranstaltet mein Arbeitgeber eine Diskussion unter der Überschrift “Nur die Gedanken sind frei? - Die Grenzen der Meinungsfreiheit im Internet”.

Diskutanten sind Hossein Derakhshan alias Hoder, Julien Pain von Reporter ohne Grenzen und Mario Sixtus. Moderiert wird das ganze von meinem Kollegen Holger Hank. Und stattfinden wird die Sache von 11:30 bis 12:30 auf der Buchmesse, in Halle 6.1 E 913.

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Okt 20 2005

Power to the People. And Toast, too.

Abgelegt von Konstantin Klein um 09:53 unter Net Life, Tech Nation

Freedom Toaster heißt ein Projekt des südafrikanischen Multimillionärs Mark Shuttleworth (bzw. seiner Stiftung), mit dem er sich ein weiteres Mal um die freie Verbreitung freier Software verdient machen will. Anders als beim Ubuntu-Projekt, das die ganze Welt mit einem funktionierenden Linux-System glücklich machen will (und an dieser Stelle schon weitgehend glücklich gemacht hat, wenn man von §$&&*#§#-Problemen beim Installieren von Java absieht…), bleibt Shuttleworth mit dem Freedom Toaster eher lokal: In Johannesburg und anderswo in Südafrika stehen 15 Automaten, die dem Interessierten freie Software nach Wahl auf die (mitgebrachten) CD-Rohlinge brennt.

Initially the name came about directly as a result of the fact that Linux is a free Operating System and that you “toast” a CD with Linux. However, it later became apparent that, the name actually captured a meaning deeper than what was originally intended. It encapsulates the philosophy of Open Source Software, that we have the freedom to choose which software we use, that we have the freedom to change it if we like and that we have the freedom to share it with anyone, for free. Listen closely….and you’ll hear violins playing in the background.

Die Toaster bieten (wenig überraschend) Ubuntu an, aber auch andere Linux-Distros wie Mandriva, Fedora, SuSE, Knoppix, Slackware… Nur Windows gibts dort nicht. Denn bei Microsoft glaubt man, dass Afrika mit freier Software ohnehin nichts anfangen kann.

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Okt 19 2005

100 Millions, and Counting…

Abgelegt von Konstantin Klein um 21:02 unter Net Life, Tech Nation

Slashdot berichtet, dass Firefox, der Browser der Bescheidwisser, inzwischen mehr als 100 Millionen mal heruntergeladen wurde. Davon gehen allerdings zugegebenermaßen mehrere hundert Downloads allein auf mein Konto, so oft wie ich hier derzeit Systeme plattmache und wieder aufbaue.

Und die Fuchszüchter denken jetzt schon an die Versionen 2 und 3. On we go!

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