Archiv für Mai 2006

Mai 31 2006

Kurzer Spaß

Abgelegt von Konstantin Klein um 21:46 unter Reality Check, The Switch

Hardware-Fehler

Und schon ist die Test- und Kennenlernfahrt abgebrochen, der Switch mit Donnerhall in die Grütze gefahren: Obiges Foto vom Bildschirm meines MacBook (kein Bildschirmfoto, denn das zeigt das Problem nicht) zeigt eine feine helle Linie - über den Bildschirmhintergrund, aber auch, wie an der Telekom-Werbung im Safari-Fenster zu sehen, über alle Anwendungen.

Hardwarefehler, würde ich sagen. Ein fast 2000 € teures Gerät hat nach zwei Tagen Benutzung einen Defekt. Wirklich klasse, Apple, wirklich gut gemacht.

Morgen dann also: Apple anrufen, auf Garantie pochen, MacBook zurückschicken. Und wer sich jetzt eins grinsen will (Vertreter der Windows- oder Linux-Fraktion, beispielsweise), soll das ruhig tun.

Update, am nächsten Morgen: Die Linie ist inzwischen zwei oder drei Pixel dick. Apple’s Tech Support, nur echt zwischen 8:00 und 20:00 Uhr, hat mir den Hardwarefehler bestätigt. Auch wenn die Sache peinlich ist, Apple scheint sie professionell zu handhaben. Das MacBook geht zurück an den Hersteller, ein Ersatz wird auf den Weg gebracht. Danke!

Update des Updates: Der Switch geht laut Mail von Apple am oder kurz vor dem 19. Juni weiter. Und damit zurück zu unserem ausgedruckten Programm.

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Mai 31 2006

Amok Computing

Abgelegt von Konstantin Klein um 11:33 unter Net Life

Während an dieser Stelle einer seine gesamte Arbeitsumgebung veräppelt, läuft WIRED-Autor Steve Knopper Amok, schaltet Firewall und Antivirenprogramm aus, klickt auf jeden Link in jeder Spam-Mail, die er bekommt, stimmt allen Installationen zu und benimmt sich auch sonst so, wie sich ein Windows-Nutzer keinesfalls benehmen sollte. Sein Ziel: Einen PC so schnell wie möglich zu ruinieren. Es dauert erstaunlich lange.

Day 10: I download Kazaa, search for .xxx, .gif, .rar, .pif, and .exe files, and open everything. My desktop is soon stuffed with pornography, MP3s in Arabic, and pirated copies of Tomb Raider. Within minutes, Explorer has a grand mal seizure – 95 pop-ups and innumerable error messages. Hah!

Day 11: Incredibly, the Dell boots up.

Endergebnis: Totalschaden nach 18 Tagen, format c:\, Neuinstallation.

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Mai 30 2006

The Switch, zweiter Abend

Abgelegt von Konstantin Klein um 20:25 unter Inside the Beast, The Switch

Ob das hier kurz davor steht, monothematisch zu werden? Ja, wahrscheinlich - ist eben nicht zu ändern.

Also, wichtigster Eindruck der ersten 24 Stunden als Mac-User: Die Mac-Gemeinde scheint noch viel hilfsbereiter zu sein als die Anhänger der Kirche der Open Source; kaum stelle ich eine Frage (oder drei), schon kommen sehr nützliche Hinweise zur Problemlösung, für die ich mich ganz herzlich bedanken möchte (doch, wirklich!). Sowas verführt aber dazu, in einem Weblog keine Lösungen mehr zu präsentieren, sondern einfach danach zu fragen.

Deshalb schreibe ich an dieser Stelle auch nichts über meine Probleme mit X11, das ich von der Tiger-DVD installiert habe, das aber trotzdem nicht läuft und deshalb auch nicht die Installation von The GIMP und OpenOffice möglich macht (inzwischen gefundene Lösung: X11 nochmal installieren); und ich schreibe auch nichts über die Überlegungen, mit welchem Text-Editor sich HTML-Seiten am besten bearbeiten lassen (inzwischen gefundene Lösung: ein Testlauf von SubEthaEdit). Nicht wirklich ideal: die Darstellung von X11-Programmen unter OSX. Aber soll ich deshalb doch MS Office:Mac benutzen?

Der aktuelle Stand: Deinstalliert ist die Testinstallation von besagtem Microsoft Office - wer hat die denn bestellt? Installiert sind Firefox und Opera. Default-Browser ist jedoch vorerst Safari, Default-Mailer ist Apple-Mail, um beides mal ein wenig besser kennenzulernen. Das Erscheinungsbild ist - aber wem sage ich das? - sehr elegant - die Funktionalität des Browsers gegenüber Firefox (und z.T. auch Opera) jedoch ein wenig eingeschränkt, speziell auf Seiten mit heavy scripting. FTP-Client du jour ist Cyberduck - etwas ungewohnt für Nutzer von gFTP oder WS_FTP, aber wohl recht funktionell.

Wovon ich Spielkind und eye candy-Genießer jedoch vollends begeistert bin - und das hat aber auch gar nichts mit dem Mac als productivity machine zu tun - ist die mitgelieferte kleine Fernbedienung und ihre Art, iTunes, iPhoto etc. zu steuern: da fliegen die Icons nur so über den Schirm, dass es eine (in Worten: 1) Pracht ist.

Jetzt aber zur Philosophie: Bisher habe ich mich groß als Anwalt von OSS (Open Source Software) geriert und die Vorteile freier Software gepredigt. Jetzt sitze ich plötzlich hinter einem proprietären Betriebssystem (das auf Open Source aufbaut) und nutze überwiegend proprietäre Software. Bin ich deshalb ein Verräter? Diese Frage geht an die 5 % der Leser, die hier mit einer Linux-Maschine vorbeikommen.

Oder bin ich einer, der einfach nur ein stabiles, sicheres und benutzbares System haben will, gerne auch noch eine grafische Oberfläche zwischen sich und den UNIX-Kern kommen lässt, sich von einem System gerne unterstützen, aber ungern bevormunden lässt, und der sich auch noch von der Eleganz dieser Oberfläche blenden lässt?

Fazit nach 25 Stunden: Schicke Maschine mit einer Menge PS unter der Haube, und dazu ein, nun ja, anderes Betriebssystem. Bis jetzt bin ich mit der Entscheidung für den Switch noch voll und ganz einverstanden. Und die Sache mit X11, The GIMP und OpenOffice krieg ich auch noch hin.

Nächste Aufgabe: Das MacBook mit einem UMTS-Handy ins Netz bringen - aber dazu brauche ich erst mal eine UMTS-Quatsche.

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Mai 30 2006

Switch-Panne

Abgelegt von Konstantin Klein um 09:43 unter Sad and Beautiful

An sich ja eine gute Idee: einen alten PowerPC, meinen ehrwürdigen Cube, der zuletzt unter Kubuntu Linux (diese Woche neu, wenn alles klappt!) lief, wieder zum echten Mac machen und damit dem MacBook einen Desktop-Bruder verschaffen. Also DVD bestellt, eingelegt, Cube neu gestartet und…

…nix. Der Cube hat ein CD-Laufwerk, kein DVD-Laufwerk. Prima. Gibt es OSX Tiger auch auf CDs? Gibt es bootfähige USB-DVD-Laufwerke? Gibt es einen Weg, den Cube wieder zum Cube zu machen?

Fragen über Fragen.

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Mai 29 2006

MacBook First Impressions

Abgelegt von Konstantin Klein um 22:33 unter Inside the Beast, The Switch

Überraschung: Die Welt fühlt sich nicht anders an, so zwei Stunden nach dem Switch. Die Tastatur meines MacBook (Intel Core 2 GHz, 2 GB RAM, 100 GB HD, weiß) fühlt sich anders an als die meines LinWinBooks, das ja; sie fühlt sich gar nicht schlecht an und sieht sehr elegant aus. Aber Eleganz ist ja ohnehin ein bekanntes Merkmal der Produkte aus dem Hause Apple.

Ich bin in der Spielphase, die jeder mit einem neuen Rechner oder einer neuen Arbeitsumgebung durchmacht. Ich grinse über die Verzerrungen im Photo Booth (und nein, es gibt keine Beispiele, so wie es auch nicht die sonst offensichtlich obligatorischen Photos vom Auspacken gibt - auch wenn dieses Auspacken tatsächlich etwas von einer kleinen Feierstunde hat). Ich installiere den Firefox, in dem ich dies schreibe. Ich teste meinen .mac-Testaccount, lerne die Arbeitsweise des Docks kennen, klinke mich mit dem Terminal in einem Mailserver ein, teste also, alles in allem, die Intuitivität von OS X - denn Bedienungshinweise lesen ist was für whimps.

Nun, bisher bin ich - jahrelanger Windows- und KDE-User, monatelanger GNOME- und (ja, auch das) NeXT-User - an grafische Bedienungsoberflächen durchaus gewöhnt; trotzdem gibt es immer wieder das eine oder andere Stolpern. Warum nicht - alternative Lösungen können durchaus die besseren sein, wenn man sich daran gewöhnt.

Das bereits viel besprochene und kritisierte Hitzeproblem ist bei solch zielloser Spielerei und der damit verbundenen geringen Systembelastung nicht aufgetreten; im Augenblick läuft nicht einmal der Ventilator, und alles, was ich höre, sind die Tasten meines MacBooks und die Mausklicks der Frau an meiner Seite (bzw. auf der anderen Seite des Schreibtisches).

Zwei Sachen stören mich: die Return-Taste ist so schmal, dass ich immer wieder auf “#” gerate. Und die Oberkante der Innenseite des MacBooks, also die Kante, auf der die Handgelenke liegen, ist ein wenig arg scharf geraten für meine sensiblen Pfoten.

Mehr demnächst, wenn ich mich ein wenig systematischer in die inner works eines Mac eingearbeitet habe. Dann auch Infos über die inneren Befindlichkeiten eines, der von der Linux-Welt zum Max kommt. The switch goes on.

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Mai 29 2006

President of Large Software

Abgelegt von Konstantin Klein um 16:28 unter Net Life

Seit einiger Zeit wird auch meine dienstliche Mailbox von einem Spamfilter bewacht - gerade rechtzeitig zum Eintreffen der ersten Liebesgrüße aus Nigeria. Gerade eben kam wieder einer aus der Abteilung “Lotteriegewinn” (Prinzip: Sie haben in einer Lotterie gewonnen, an der Sie nie teilgenommen und von der Sie noch nie gehört haben, aber vor der Auszahlung des Millionengewinns sind noch ein paar kleinere, aber umso kostspieligere Formalitäten zu erledigen), und etwas weiter unten im Text findet sich dann doch eine Perle der Kunst, Leser für dumm zu halten und zu verkaufen:

We are pleased to inform you of the result of the winners of the EURO STAKES (eul)LOTTERY euro lottery programs held on the 21st of March,2006. Your e-mail address attached to ticket number 0767–45363763–254 with serial number 2015–05 drew lucky numbers 44-5647-567 which consequently won in the 3rd category.

This promotional program takes place every three years in different developed countries,the lottery was promoted and sponsored by the President of the World Largest software,Bill Gates to increase the awareness of microsoft software packages.

Jau. Weil Microsoft-Produkte ja noch schändlich unbekannt sind in der Welt.

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Mai 29 2006

Bitte warten… Bitte warten…

Abgelegt von Konstantin Klein um 10:35 unter Inside the Beast

Sehr geehrte Fluggäste,

bedingt durch verspätetes Eintreffen sowohl des Switchers als auch des SwitchBooks (und die Tatsache, dass ich auch noch einen day time job habe, der mich auf Trab hält), verzögert sich der Switch leider um wenige Stunden. Bitte entspannen Sie sich, nehmen Sie sich ein paar Erdnüsse und einen Drink. Wir informieren Sie, wenn der Start absehbar ist.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Update: Ein Kurierdienst, dessen Name mit der Abkürzung eines (angesichts solcher Dienstleistungen verständlicherweise) populären Sprengstoffes identisch ist, beschäftigt so explosive Fahrer, dass es offenbar nicht schnell genug ist, nach dem Klingeln sofort (in Worten: sofort!!) ein laufendes (und nicht ganz unwichtiges) Telefongespräch zu beenden und zur Vordertür zu kommen. Vom Fahrer keine Spur, nur der übliche Zettel im Briefkasten.

Dann hole ich mir das MacBook eben selber ab - heute, nach der Arbeit. Mannmannmann.

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Mai 27 2006

Coming Attractions

Abgelegt von Konstantin Klein um 13:04 unter Inside the Beast, The Switch

Dieses Weblog ist schlicht zu jung, um irgendeine Geschichte zu haben. Die Berichterstattung vom medienforum.nrw hat ein erstes Besucheranstürmchen gebracht, über das ich mich sehr gefreut habe; davor, also bis vor einer Woche, war bluelectric.de so etwas wie eine Zufallsveranstaltung im Schatten eines ehrwürdigen (wg. Alter, nicht unbedingt wg. Verdienste) Vorgängers. Aber wie geht es weiter hier, da die Live-Kommentare vom medienforum.nrw zu Ende sind?

Nun, an dieser Stelle (sprich: auf diesem Server, von diesem Autor, wenn auch unter anderem URL) fand immer mal wieder Berichterstattung zu all things open source statt. bluelectric und seine Vorgänger enstanden zuletzt überwiegend auf Maschinen, auf denen fast nur open source-Software installiert war (den einen oder anderen Ausrutscher in die Windowswelt konnte ich immer, wenn schon nicht entschuldigen, so doch zumindest erklären). Meine Serverlogs sagten mir denn auch, dass fünf bis zehn Prozent meiner Besucher ein Linux-System nutzten.

So erfreulich das ist, viel erstaunlicher fand ich immer den Anteil der Mac-User unter meinen Lesern: mehr als ein Viertel derer, die hier vorbei kommen, nutzen ein Betriebssystem, das nach einer Raubkatze benannt ist, nicht nach einem Rind (Peter Glaser). Und das brachte mich ins Grübeln: 25 % meiner Leser können nicht irren.

Um es kurz zu machen: An dieser Stelle - also auf meinem Schreibtisch, nicht hier im Netz - steht ein Switch bevor. Morgen abend wird mein Linux-Cube, ein ehrwürdiger PowerPC, auf dem Kubuntu läuft, wieder zum genuinen Mac, übermorgen zwischen neun und zwölf liefert mir TNT mein brandneues MacBook, und das treue Notebook, auf dem sich Windows XP und Kubuntu einträchtig eine Festplatte teilen, und von dem auch dieser Eintrag gesendet wurde, wird vor allem als Labormaschine standby stehen.

Das heißt: Wenn nicht das Wochenende noch Anlass zu Postings liefert, kommt der nächste Text an dieser Stelle schon aus einer frischen OS X-Installation, und er wird sich voraussichtlich mit meinen ersten Minuten als Mac-User befassen.

Und immer dran denken: Bekehrte Gläubige sind die schlimmsten!

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Mai 26 2006

Nachtrag zum Medienforum

Abgelegt von Konstantin Klein um 13:24 unter Sad and Beautiful

Blogger-Treffen. Doch, wirklich.

Von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbeobachtet, fand am frühen Dienstagabend ein extrem seltenes Ereignis statt: Drei Blogger trafen sich in der Bahnhofsgaststätte in Köln-Deutz, beguckten sich das Test-MacBook des einen (nicht im Bild) und hatten auch sonst eine ganz prima Zeit. (Bild mundretuschiert von Karl A. Bihlmeier)

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Mai 24 2006

Medienforum 2.4 - Das Ende

Abgelegt von Konstantin Klein um 14:48 unter Reality Check

Vorne auf dem Podium unterhalten sie sich gerade darüber, “wie Printmedien mit Blogs & Co. umgehen (müssen)”, und ich höre mit halbem Ohr zu. Als ich noch regelmäßig von Parteitagen und ähnlichem berichtete (Obacht, Opa erzählt vom Krieg!), war es meistens ähnlich: die letzten Minuten vor dem Absingen der Parteihymne (Sozialdemokraten) bzw. dem Schlusswort des Tagungsvorsitzenden habe ich vor allem genutzt, meinen Abschlussbericht zu schreiben und nur noch, s.o., mit halbem Ohr zuzuhören, um den Termin im Ü-Wagen zu schaffen und noch in die Nachmittagssendung zu kommen.

Der Ü-Wagen ist jetzt das Notebook auf meinen Knien, die Nachmittagssendung findet statt, wenn ich mit diesem Text fertig bin, und - und das ist der größte Unterschied - auch wenn ich weiterhin in den bezahlten Diensten eines Medienunternehmens stehe, ist der Redakteur, dem ich verantwortlich bin, identisch mit dem Autor: mit mir.

Blogs, Podcasts - das sind Individualmedien des 21. Jahrhunderts, die sich der neuen, netzgestützten Infrastruktur bedienen. Radio, Fernsehen, Presse - das sind institutionalisierte Medien, die zum Teil ins 18. Jahrhundert zurückgehen (oder zumindest heute noch den Eindruck machen), die sich auch der neuen, netzgestützten Infrastruktur bedienen wollen und wahrscheinlich auch müssen. Damit sind die Chancen zumindest theoretisch neu und gleichmäßiger verteilt, nicht aber - Achtung, Achtung! - die manpower und die brainpower dahinter. Darüber müssen die Verfechter von “Medien 2.0″ sich im Klaren sein: David steht immer einer ganzen Redaktion gegenüber, und wenn diese Redaktionen die Eigenheiten der “Medien 2.0″ verstehen (und eben nicht nur noch einen Verbreitungsweg suchen), dann wird’s eng für den Heimjournalist hinter dem Blog, dem Podcast. Oder - und das wird häufiger vorkommen, als wir es uns heute vorstellen - das Blog, der Podcast werden zum Einstieg in eine professionelle Medienkarriere.

Was lernen wir aus dem, was in den letzten drei Tagen hier gesagt wurde?

Nun, was Sie daraus lernen, weiß ich doch nicht. Was ich daraus gelernt habe: Ein Weblog ist eine Riesenchance - wie bisher auch. Ein Weblog wird künftig nicht nur aus Text bestehen, sondern multimedial sein. Ein Weblog bedeutet immer mehr Arbeit, wenn es mehr als ein Notizzettel oder Tagebuch sein soll.

Der Fernsehjournalist und -planer in mir hat gelernt, dass “Programm” künftig durch “Content” ersetzt wird (um präzise zu sein: das hat mir mein Kollege Guido Baumhauer in einer Tagungspause gesagt) - was eine Neukonfektionierung der medialen Inhalte einschließt und in einer größeren Auswahl für den Nutzer resultiert; diese Auswahl schließt auch Inhalte von, nun ja, Amateuren ein.

Und der Nutzer in mir hat gelernt, dass wir unsere Informationen zur Abwechslung nicht mehr aus immer weniger Medien beziehen (wir erinnern uns an das Zeitungssterben der 70er und 80er Jahre), sondern aus immer mehr. Stay tuned!

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