Archiv für Juni 2006

Jun 30 2006

Einszueins

Abgelegt von Konstantin Klein um 19:04 unter Net Life

Auch übrigens eine interessante Erfahrung, wenn die ICE-Zugchefin mit all dem Enthusiasmus, dessen sie am Freitagabend noch fähig ist, die Zwischenstände im Argentinienspiel durchsagt. Sag mir noch einmal einer was von suspense

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Jun 30 2006

(B)Rost

Abgelegt von Konstantin Klein um 12:58 unter Culture Vulture, Sad and Beautiful

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Frage an Ortskundige: Wo bin ich?

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Jun 30 2006

Anfang einer Dienstfahrt

Abgelegt von Konstantin Klein um 05:12 unter Under Pressure, Workload

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S21, Berlin Hauptbahnhof, kurz nach fünf.

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Jun 30 2006

Off Track, On Track

Abgelegt von Konstantin Klein um 04:38 unter Inside the Beast, The Switch

Die nächsten fünf Stunden werde ich unterwegs sein, zumeist in “Produkten” (früher hätten wir “Züge” gesagt) der Deutschen Bahn. Das wird mir Zeit geben, mit Hilfe neuer Technologien das Verhalten sog. Trackback-Spammer genauer zu erforschen, die sich hier aber sowas von mausig machen. Und notfalls ziehe ich eben die Notbremse - nicht im Zug, sondern bei den Trackbacks auf dieser Seite. Außer von Spammern wird diese Movabletype-Funktion ja wohl eher selten genutzt?

Update, zwei Stunden und 15 Minuten später: Nach dem Ausschalten der Trackbacks, dem Löschen aller Müllbacks und dem Wiedereinschalten sind doch glatt schon wieder 24 Müllbacks eingetroffen. Noch hält sich die Serverlast in Grenzen. Sinnlos ist es doch: Die Spammer halten den Server in Atem, und MT hält ihren Müll zurück, so dass er nie von Google oder sonst jemandem auch nur gesehen wird.

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Jun 29 2006

Drahtlose Wahl

Abgelegt von Konstantin Klein um 10:02 unter Politics R Us

Die unerwiderte Liebe der Amerikaner zu digitalen Wahlterminals (die angesichts des Wahlscheindesasters von Florida 2000 auch nicht ganz unverständlich ist) ist uns bekannt. In immer mehr Staaten wählen diejenigen unter den Amerikanern, die tatsächlich zur Wahl gehen, wie sie Geld am Automaten holen - mit ein paar Fingertappern auf einem touchscreen. Umstritten sind diese Maschinen vor allem aus zwei Gründen: Die meisten speichern Daten nur elektronisch - es fehlt ein nachprüfbarer paper trail; und die Mehrzahl dieser Maschinen werden von einer Firma gebaut, die sich durch große Parteispenden hervorgetan hat. Und jetzt wissen wir, dank einer Studie, über die Salon.com berichtet, wie fälschungssicher Wahlergebnisse in den USA sind.

Nämlich nicht.

Eine WiFi-Antenne und ein wenig böser Wille reichen aus, um die Ergebnisse zu manipulieren. Aber nur in New York und Minnesota ist es bisher verboten, die Wahlmaschinen per WLAN miteinander zu verbinden.

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Jun 27 2006

Schon wieder im Mainstream gelandet…

Abgelegt von Konstantin Klein um 21:03 unter Net Life, The Switch

Kaum gibt der Mensch sein altes Intel-Notebook auf, verzichtet auf weitere Linux-Basteleien und Windows-Gepatche und wendet sich der Mac-Welt zu, schon landen Microsoft-Ballmer und Linux-Linus auf der CNN-Liste der 10 Menschen, die im Tech Biz nichts mehr bedeuten.

Und um die Sache abzurunden, steht auf der Liste der 50 einflussreichsten Leute derselben Branche ein gewisser Steve Jobs. (via OSNews)

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Jun 27 2006

Back to work

Abgelegt von Konstantin Klein um 09:07 unter Workload

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Dienstagmorgen, zurück in der Stadt, zurück in der Pflicht.

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Jun 23 2006

Per UMTS durch die Galaxis

Abgelegt von Konstantin Klein um 00:21 unter Reality Check, Service Point, The Switch

Disclaimer: Der folgende Text enthält Affiliate-Links zu Bezugsquellen. Wer über diese Links bestellt, tut dem Autor des Textes etwas Gutes. Bestellungen sind aber auch ohne Provision, auf anderen Wegen oder über andere Anbieter möglich - ist doch klar.

Here I am again - drahtlos, via UMTS, mit einer Flachratte (engl: flatrat), und mit einem MacBook, das von meinem Provider (BASE) offiziell nicht unterstützt wird - womit aber nichts über die Funktionaliät ausgesagt ist: es geht nämlich doch.

Bis zum Switch vor einigen Wochen hatte ich die UMTS-Verbindung mit einer BASE UMTS Data Card genutzt - schamhaft unter Windows, weil es unter Linux nix wie Ärger gab. Windows war noch als Zweitsystem auf meinem treuen Schlepptopp zuhause, und wenn ich unterwegs und fern jeden Hottschpotts war, ging ich eben auf diese Art ins Netz.

Leider hat das MacBook keinen PCMCIA-Schlitz, und die Windows-Software läuft natürlich auch nicht darauf (Parallels? Pah!). Mehrere vergebliche Versuche mit dem falschen UMTS-Handy führten zu nichts: das richtige Handy muss es eben sein. Hier die Beschreibung, was der Mensch braucht und wie es geht:

MacBook Intel Core Duo, MAC OSX 10.4. Sony Ericsson K600i, Internet-Flatrate von BASE.

Das Sony (aus einem Bonner Handyshop) war schon E-Plus-gelabelt, weshalb keine Änderungen nötig waren. Hier für andersgeartete Handies die Einstellungen:
APN: internet.eplus.de
Username: eplus
Passwort: gprs
Telefonnummer: *99***1#
Bevorzugtes Netz: BASE (mit Haus und kleinem blauen Globus, oder was das sein soll)
Bluetooth ein und mit dem MacBook verbunden

Und hier die Einstellungen für das MacBook:

Unter “Systemeinstellungen - Netzwerk - Bluetooth” die o.a. Verbindungsdaten eingeben. Unter “PPP-Optionen” die Option “PPP-Echopakete versenden” abstellen, falls es mit der Verbindung Probleme gibt (aber nur dann). Unter “Bluetooth-Modem” nicht etwa das vorgegebene “Ericsson Infrared Modem” eingestellt lassen, sondern den “au cdmaOne Bluetooth Adapter” auswählen. Speichern und über “Internet-Verbindung” (findet sich im “Programme”-Ordner im Finder) mit dem Internet verbinden.

'On the (Rail)Road Again!' von worldwideklein

Und so sieht die Sache in einem fahrenden ICE kurz hinter Dortmund aus. Wer genau hinsieht, bemerkt sicher, dass an dieser Stelle keine UMTS-Versorgung zu finden ist - aber mit GPRS geht es schließlich auch. Und die Reflexion auf dem Bildschirm verdanken wir dessen glossiness, ist aber nicht weiter schlimm: sogar mit der Morgensonne direkt auf dem Bildschirm konnte ich weiterschreiben.

Also, viel einfacher geht es eigentlich nicht. Viel Erfolg, und keep on surfing without wires!

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Jun 22 2006

Schwarz. Rot. …

Abgelegt von Konstantin Klein um 23:21 unter Reality Check

Am Bild zum letzten Eintrag haben es Kundige sofort festgestellt: Ich bin in Bonn. Und in einem Mercedes mit schwarzrotgoldenen Fahnen durch Bonn gefahren zu werden, bedeutete zumindest in meiner Jugend (= im letzten Jahrtausend), mindestens Staatsgast zu sein. Heute morgen bedeutete es, dass der Taxifahrer, der mich zur Zentrale meines Arbeitgebers brachte, drei Deutschlandfahnen an seinem Wagen hatte.

Dass der Mann damit nicht allein ist, weiß jeder, der in diesen Wochen InDULa (= “In Diesem Unseren Lande”) nicht unter einem Stein lebt. Und ich weiß auch, dass nachdenkliche Bundesrepublikaner ihrer Gewohnheit nachgehen und darob nachdenklich werden.

Nun bin ich nicht sonderlich nachdenklich, und auch Bundesrepublikaner bin ich hautsächlich, weil es so in meinem Pass steht. Ich war - ohne dass es in meinem Pass stand - fast acht Jahre lang US-Amerikaner, ich habe in diesen Zeiten weit mehr Sternenbanner gesehen, als viele meiner Pass-Landsleute vertragen, und ich habe zeitweise selbst das Sternenbanner auf meinem Auto spazierengefahren. Von daher ist es mir nicht so fremd, Nationalfahnen nicht nur an offiziellen Gebäuden zu sehen.

Ja, warum soll es nicht auch die schwarz-rot-goldene Fahne sein? Sie steht immerhin für die Revolution von 1848, auch wenn die rasch im Bürgerlichen versandet ist. Sie steht für die demokratische Phase in der deutschen Geschichte, die durch die Hitlerei beendet wurde. Sie steht für die westdeutsche, etwas muffige, aber friedliche Wiederaufbauphase nach dem 2. Weltkrieg, und sie steht auch, mit der Abbildung von Werkzeug, für die ostdeutsche Nachkriegsgeschichte. Im Grunde muss man sich der Farb-Kombi nicht genieren - und doch haben wir Politisch Korrekten™ das in den siebziger, achtziger, auch neunziger Jahren noch getan. Fahnen waren irgendwie iiihhhh.

Egal. Ist vorbei. Das Geflatter auf den Straßen wird wohl nach der WM wieder nachlassen, schwarz-rot-gold ist dann wieder den offiziellen Gebäuden und Fahrzeugen überlassen, die ganz Rechten bevorzugen sowieso schwarz-weiß-rot, und damit ist gut. Zurück bleibt dann nur die Erinnerung an eine Zeit, als die gar nicht so fröhliche Kombination für ein paar fröhliche Wochen im Sommer stand - und für ein bisschen Normalität.

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Jun 22 2006

Statt Meerblick

Abgelegt von Konstantin Klein um 08:11 unter Workload

Statt Meerblick on Flickr

Warum man bei der Auswahl der Übernachtungsmöglichkeiten auf einer Dienstreise mehr Mitspracherecht haben sollte…

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