Archiv für April 2007

Apr 30 2007

Coming Attractions

Abgelegt von Konstantin Klein um 03:02 unter Under Pressure

Stichwort “Das geht Euch gar nichts an, Schnüffler”: In den nächsten Tagen und Wochen will ich mich und Sie an dieser Stelle mit Möglichkeiten beschäftigen, den öffentlichen Raum Internet ein wenig privater zu machen. Auch nach dem Stopp der Online-Schnüffelei durch den amtierenden Sicherheitsbeauftragten Schäuble lösen die Eingeständnisse der Bundesregierung nicht nur beim Schreiber dieses den Wunsch aus, es “denen” nicht gar so einfach zu machen.

Deshalb werde ich meinen über die Jahre immer wieder fortgeschriebenen Klassiker von der geheimen Email nochmal aktualisieren und hierher stellen. Deshalb werde ich hier die Arbeit von Organisationen wie der Electronic Frontier Foundation näher beleuchten. Und ich werde deshalb auch erläutern, warum ich meine Mail über einen obskuren Server ausgerechnet in Texas abwickle - und nicht über GMX, 1&1 und Co.

Stay tuned!

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Apr 30 2007

Hello World? Anybody Home?

Abgelegt von Konstantin Klein um 01:11 unter Inside the Beast

Nanu. Aha. Hm-hm. Ein Weblog also, das das Licht des Netzes erblickt.

Wer aufgepasst hat, weiß, dass ich mich für immer vom Weblogschreiben verabschiedet habe. Am 2. Weihnachtsfeiertag des vergangenen Jahres schrieb ich (und meinte das auch so):

Wer nach Alternativen zum Weblog oder anderen Formen des grassroot journalism sucht, kann kein Weblog nebenher betreiben. Es kostet zuviel Zeit, verführt dazu, in den bewährten und inzwischen etwas ausgelatschten Bahnen zu denken und zu schreiben, stellt keine Herausforderung mehr dar und ist somit nichts als eine Sache der Bequemlichkeit.

Deswegen ist jetzt Schluss. Es ist keine kreative Pause, es ist keine Atempause vor der nächsten Runde Blog 1.0, es ist Schluss.

Was den oder die Leser dieses wundert: Ich habe meine Meinung eben nicht geändert. Nein, die Herrschaften, dies ist wirklich nicht die nächste Runde Blog 1.0. Es ist allerdings auch nicht das angekündigte Bluelectric II; an dem arbeite ich immer noch, und bisher erfolgarm.

Bleibt die Frage: Warum? Perche? Why? Pourquoi denn dann?

Vergangene Woche schrieb die Berliner Zeitung: Internet wird lückenlos überwacht - und war ihrer Zeit damit vielleicht nur unwesentlich voraus. Wer diesen Artikel - oder den entsprechenden in der jeweiligen Lokalzeitung - gelesen hat, kennt die Pläne der Bundesjustizministerin, Internetprovider zur Speicherung der Verbindungsdaten ihrer Kunden zu zwingen (dass dies nicht auf dem Minist der Misterin gewachsen ist, sondern auf dem der Europäischen Union, macht die Sache um keinen Deut besser).

Und dann brüllte mich jemand aus meinem Feedreader - den ich auch als Nichtblogger weiterbeschäftigte - an: Arsch hoch!

Und ich wusste: Es ist wohl an der Zeit, weiterzuschreiben.

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