Mai 17 2007
Transparency!
Regen, Wind und lauter besoffene Männer draußen - Zeit, sich mal wieder mit einem alternativen Betriebssystem zu beschäftigen, und sei es nur, um den letzten im Haushalt verbliebenen Rechner aus der Windows-Welt nicht vollends zum Briefbeschwerer zu degradieren.
Die Installation von Kubuntu 7.04 verlief, da ich die Festplatte vorher plattgemacht hatte, reibungslos, und mit Freuden stelle ich (nach einem Jahr K/Ubuntupause) fest, dass die Kubunten nicht mehr ganz so päpstlich sind wie früher, sondern endlich die für das ganze Multimediageschrammel nötigen Dinge gleich in die repositories (wenn auch die multiversalen) aufgenommen haben.
Tja, und dann das:
Transparency! Transparente Fensterränder in KDE, auf einem vier Jahre alten Billignotebook, ganz ohne teure Hardware oder zusätzliches Treibergefummel. Eat this, Vista!
Zugegeben, den schicken KKK-Effekt (Kartei-Karten-Klapp-Effekt) von Vista kann KDE noch nicht (wüsste aber auch nicht, wozu), und mit den zusätzlichen Menu-Effekten - Einblenden und so - geht die Grafik dann ein wenig an die Grenzen. Außerdem scheint mir der hier abgebildete Feuerfuchs repaint-Probleme zu haben, d.h. eine neue Seite wird oft nicht gleich nach dem Klicken und Laden angezeigt, sondern erst, wenn man das Fenster in der Größe ein wenig verändert. Der (KDE-Browser) Konqueror dagegen hat dieses Problem nicht.
12 Kommentare zu “Transparency!”


Der ’schicke KKK-Effekt’? Hm… man suche mal auf einer bekannten Videoplattform nach ‘Ubuntu Beryl’ und staune. Läuft wahrscheinlich nicht mit allen Gimmicks so flüssig auf einem 4 Jahre alten Notebook - auf meiner Schrotthardware schonmal garnicht - aber ist ja eh nur Spielerei…
Spielerei, die einem aber, wenn man nicht aufpasst, als productivity enhancement untergejubelt wird. Ich gebe durchaus zu, dass graphische Benutzeroberflächen nicht nur dazu da sind, denen das Computern zu erleichtern, die an der Kommandozeile verzweifeln. Aber Klappeffekte (außer wenn sie wirklich flüssig laufen)? Ich weiß nicht…
Ich muss jetzt sofort wissen, ob es ein vergleichbares Theme auch für Ubuntu, d.h. den Gnome-Desktop gibt!

Schon erledigt: Beryl (plus Emerald Theme Manager), wie Julius H. empfohlen hat.
Höchst hübsch!
Läuft auf meiner Kiste offenbar einwandfrei. Ich werde in Kürze, wenn ich mich für ein schönes Theme entschieden habe, einen Screenshot nebst weiterer Info in meinem Blögchen zeigen.
Dann wird mein treuer Feedreader mich davon ja informieren. Viel Erfolch!
[...] Kubuntu-System, bzw. unter dem KDE-Desktop verhält, kann ich gar nicht zuverlässig sagen. Möglicherweise kann man aber dort Transparenz-Effekte sogar einfacher [...]
Boris, Dein Artikel über Transparenz bei Ubuntu antwortet mit “403 - Zugriff nicht gestattet”. Und ich bin doch so neugierig…
Eben sehe ich gerade, dass tatsächlich eine 403-Forbidden-Antwort kommt, wenn ich auf den Link zu meinem Artikel hier im Blog klicke, d.h. auf die Überschrift meines Pingbacks (dyingeyes weblog).
Höchst merkwürdig!
Ich werde wohl mal schauen müssen, ob da eventuell mein “Bad Behaviour” die IP-Adresse deiner Referer-URL blockiert…
Problem gelöst! Der Pingback-Link funktioniert jetzt.
Ursache für das Zugriffsverbot war, dass ich in meiner .htaccess eine kleine Liste abzulehnender Referer stehen habe, worin auch die Zeichenkette “bluelectric” enthalten war. Ich hatte da irgendwann vor längerer Zeit einmal einen Refererspammer regelmäßig im Blögchen, der das auch in seiner URL hatte.
Habe die Zeichenkette jetzt rausgenommen, weil sie wohl nicht mehr relevant ist.
So, so, “bluelectric” wird also blockiert. Hmmm.
Das allein kann es aber nicht sein; ich kam nämlich auch von der Google-Reader-Seite nur auf die 403-Barrikade. Und Google gehört (noch) nicht zu meinem Imperium.
Umgekehrt leider auch nicht…
Ist ja sehr merkwürdig… Der Artikel bzw. die von WP generierte URL ist jedenfalls völlig in Ordnung, der Pingback-Link geht ja jetzt auch wie erwartet.
Da muss ich wohl nochmal im accesslog schauen, was da genau blockiert wird. Wenn ich’s auf die Schnelle finde…
Mach Dir mal kein’ Stress, der Link lässt mich ja jetzt durch.