Archiv für Februar 2008

Feb 29 2008

The Matter At Hand

Abgelegt von Konstantin Klein um 23:41 unter Net Life

Wenn ich singen oder ein Instrument spielen könnte, und wenn ich eine Band hätte, dann sähe unser neues Album vielleicht so aus:

Nebraskans for Peace - The Matter at Hand

Da ich aber beides nicht kann, beteilige ich mich eben am Album Art Stöckchen (übrigens das erste S., an dem ich mich jemals beteiligt habe!), gefunden hier und hier.

Die Regeln:

Wie das Cover schon zeigt, machen die Nebraskans For Peace sehr kühle, kopfbetonte Musik. Bzw. sie würden es, wenn sie (m)eine Band wären und nicht eine Friedensgruppe in Lincoln, Nebraska.

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Feb 29 2008

Outsourcing

Abgelegt von Konstantin Klein um 20:53 unter Inside the Beast

Schon klasse: Da betreibt man seit einigen Tagen ein Zweitblog für Werkstattberichte, und dann spinnt Blogger und lässt keine Updates zu. Deshalb gibt’s den Update ausnahms- und gastweise hier:

So. Outsourcing auch in dieser Ecke des Netzes: Nach vielen Jahren des autonomen feed publishing werden die Feeds für worldwideklein.com und diese Wenigkeit von feedburner.com übernommen.

Der Grund? Die Logfiles von bluelectric.org zeigen mir, dass weit über die Hälfte meiner Leser sich im Feed bedienen. Und das möchte ich etwas genauer wissen und nutze daher ab sofort die Stat-Tools der Feedburner.

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Feb 29 2008

Hausmitteilung

Abgelegt von Konstantin Klein um 17:02 unter Inside the Beast

Die Rubrik “Im Twitter” flog vorübergehend aus der linken Spalte, weil der schwächelnde Twitter-Server das vollständige Laden der ganzen Seite ins Unerwartbare verzögert.

Der Grundsatz der Kommerzfreiheit ist (vorübergehend?) im geringen Grade ausgesetzt. Bezahlte Beiträge werden sich hier aber auch künftig nicht finden - u.a. deshalb, weil keiner dafür bezahlen würde.

Entsprechend wurde auch die Datenschutzerklärung der Realität angepasst.

Unter der bekannten Adresse worldwideklein.com berichte ich schon seit einigen Tagen über etwaigen Fortschritt hinter den Kulissen dieser und anderer Seiten. Wenn da nix neues steht, findet der Fortschritt (vorübergehend?) auch nicht statt.

Ende der Durchsage.

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Feb 28 2008

Öffentlichkeitsarbeit per Sitzfläche

Abgelegt von Konstantin Klein um 11:05 unter Politics R Us

In ihrer Dreistigkeit schon fast wieder bewundernswert ist die Idee, wie der amerikanische Kabel- und Internet-Provider Comcast (Disclaimer: ich war auch mal Kunde bei denen) den Verlauf einer potentiell unangenehm werden könnenden Anhörung beeinflussen wollte (und auch beeinflusst hat): Man besetzt so viele Sitzplätze wie möglich im Raum mit eigenen Leuten und verdrängt somit per Arschbacken-policy potentielle Kritiker. Und wenn man nicht genügend eigene Leute aufbringen kann, dann mietet man sich eben die Ärsche Leute, wie die Lokalzeitung berichtet.

36 Sitzflächenbesetzer kamen schon Stunden vor der Anhörung und stellten somit sicher, dass 36 Stühle nicht für Mitglieder der Lobbygruppe Free Press zur Verfügung standen.

Comcast steht seit Wochen in der Kritik, weil es vermuteten file sharern unter seinen Kunden den Bandbreitenhahn mehr oder weniger weit zudreht.

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Feb 27 2008

HH - Hohe Hürden

Ich muss es zugeben: Ich bin ein Fan des Bundesverfassungsgerichtes. Die älteren Herrschaften aus der leicht angeschnarchten Universitäts-, früher Residenz-, heute auch Massenhosting-Stadt sind doch immer wieder für einen Warnschuß vor den Bug eifriger Heimatschützer gut.

Das Bundesverfassungsgericht hat Online-Durchsuchungen an strenge Auflagen geknüpft. Das heimliche Ausspähen der Computerfestplatte ist nur zulässig, «wenn tatsächliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr für ein überragend wichtiges Rechtsgut bestehen», heißt es in dem Urteil.

OK. Das ist nun wieder die - ebenfalls in Karlsruhe nicht unübliche - Hintertür für Heimatschützer, das Zurück auf Los, das back to the drawing board, die Aufforderung, es beim nächsten Versuch etwas weniger dreist zu gestalten. Und so wird es auch geschehen.

Mit seinem Grundsatzurteil habe das Karlsruher Gericht erstmals ein «Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme» geschaffen, sagte Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier bei der Verkündung in Karlsruhe. Dieses neue Grundrecht sei aber nicht schrankenlos.

Dennoch: Danke für das Urteil. Und jetzt haben wir Endnutzer noch ein wenig mehr Zeit, darüber nachzudenken, wie wir unseren eigenen Datenschutz verwirklichen. Die dazu geeigneten Tools kennen wir: GnuPG, Speichern wichtiger Daten außerhalb des heimischen Rechners (natürlich ebenfalls verschlüsselt), die Benutzung von VPN-Zugängen ins Netz, möglichst über einen Server im Ausland, Tor

Es gibt viel zu tun. Packen wir’s ein.

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Feb 26 2008

See you later aggregator

Abgelegt von Konstantin Klein um 11:14 unter Net Life, Tech Nation

FriendFeed bietet ab sofort unter dieser Adresse versuchsweise einen Überblick über mein Treiben im Netz, soweit öffentlich freigegeben. FriedFeed sammelt die RSS-Feeds seiner Mitglieder und stellt einen Metafeed daraus zusammen. Web 4.0 (2.0×2.0) sozusagen.

Bis auf weiteres also auch hier - und bald in einem Feedreader Ihrer Wahl?

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Feb 25 2008

Alter Depp ist wieder jung

Abgelegt von Konstantin Klein um 09:32 unter Inside the Beast, Reality Check

…oder fühlt sich zumindest so - wie in den guten alten Tagen der dito browser wars nämlich. Gucke ich doch in kurzem Zeitabstand zweimal auf diese Seite, speziell auf die Navigationsleiste ganz oben, und stelle seltsames fest.

Auf dem Rechner im office füllt die Highlightfarbe für den aktiven und den behoverten Link, also dieses edle und auch nicht ganz billige Blaugrau den Bereich zwischen dem oberen und dem unteren Doppelrahmen (sowie zwischen dem linken und dem rechten Nachbarn, aber das tut hier nix zur Sache) exakt aus.

Auf dem heimischen Rechenknecht dagegen deckt das Blaugrau auch noch die inneren der beiden oberen Linien ab und erstreckt sich bis zum Horizont zum oberen Rand der Leiste.

Der Unterschied zwischen beiden Rechnern: im office schuftet WinXP, zuhause Leopard. Der Browser ist in beiden Fällen der selbe: Firefox 2.0.0.12.

Nanu. Und: Sieht sonst noch jemand Unregelmäßigkeiten auf dieser Seite? Seid erbarmungslos - das Layout habe ich sowieso gekauft, nicht selbst geschraubt.

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Feb 24 2008

Beck!

Abgelegt von Konstantin Klein um 21:46 unter Politics R Us

Hat was: Man kommt aus einem erholsamen Wochenende (mein neues Hobby: erlesenes Nixtun in schöner Umgebung!) nach Hause, und die sprechende Hecke aus Mainz hat für ihre öffentlichen politischen Planspiele einen auf die Nuss bekommen. Wieder ein Beweis mehr für die geheime Regierungsunwilligkeit der Sozialen Demokraten. Nicht, dass es eines solchen noch bedurft hätte.

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Feb 21 2008

Hallo Welt, again!

Abgelegt von Konstantin Klein um 14:38 unter Inside the Beast

Dasamawieda.

Es ist eine lange Geschichte, die bis in die Frühzeiten von bluelectric.org zurückreicht. Damals war dieses Weblog auf einem Server der Super Dimension Fortress zuhause - vor allem deshalb, weil ich dort Webspace und eine ohnehin vorhandene WordPress-Installation hatte. SDF ist nun nicht im Geschäft mit Domainregistrierungen, weshalb ich die Domain direkt bei einem Registrar kaufte und auf die DNS-Server der SDF leitete.

Irgendwann merkte ich, dass der SDF-Webserver mit einer WordPress-Installation eher gemächlich umging, und siedelte den ganzen Kladderadatsch um auf einen performanteren VServer. Da ich dem Hoster dieses Servers nicht schon wieder Registrierungsgebühren in den Rachen werfen wollte, änderte ich nur den Eintrag auf dem SDF-Nameserver, und alles war gut. Warum ich den DNS-Eintrag nicht direkt beim Registrar änderte? Gute Frage…

Bis ich vorgestern die Webhosting-Komponente meines SDF-Accounts dichtmachte und damit kommentarlos auch den dazugehörigen DNS-Eintrag. Und weg war bluelectric.org.

Man soll sich eben auf nix verlassen.

Seit gestern abend weiß NetSol - und seit einigen Minuten die ganze Welt -, dass diese Seiten auf einem Server im schönen Karlsruhe zuhause sind, und alles wird gut.

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Feb 17 2008

Hallo Welt!

Abgelegt von Konstantin Klein um 23:58 unter Inside the Beast

Wenn ich nach einem ganz privaten Wochenende nach Hause komme, in meinem Feedreader 483 Nachrichten vorfinde und nach etwa 13 Minuten damit durch bin, dann kann das mehrere Gründe haben:

  1. Ich abonniere die falschen Feeds.
  2. Meine Aufregungsschwelle liegt erfreulich hoch.
  3. Von Zumwinkel und Kosovo abgesehen, war wirklich nicht viel los in den letzten zwei Tagen.

Alle drei Optionen sind mir in meinem entspannten Zustand recht. Was nur für das Wochenende spricht. Danke!

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