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	<title>Kommentare zu: Seufz.</title>
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	<description>Der kleine finnische Club unter den Weblogs</description>
	<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 13:36:24 +0000</pubDate>
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		<title>Von: flujo &#187; Blog Archive &#187; Eine zeitgemäße Netzpolitik</title>
		<link>http://bluelectric.org/2008/05/05/seufz/#comment-1151</link>
		<dc:creator>flujo &#187; Blog Archive &#187; Eine zeitgemäße Netzpolitik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 12:38:26 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Diskussion läuft u.a. auch in Netzpolitik, bluelectric und Julia Seeliger&#8217;s [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Diskussion läuft u.a. auch in Netzpolitik, bluelectric und Julia Seeliger&#8217;s [...]</p>
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		<title>Von: Konstantin</title>
		<link>http://bluelectric.org/2008/05/05/seufz/#comment-1094</link>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 14:31:59 +0000</pubDate>
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		<description>Hm. Gerade die Grundversorgung derer, die es bezahlen können, mit allen Dingen Telekommunikation - das muss der Mensch schon auch mal denken - ist eigentlich besser geworden, seit sich der Staat als Anbieter zurückgezogen und auf die Tätigkeit als mehr oder weniger starker Regulierer beschränkt hat. 

TK ist einer der Bereiche, in denen die tatsächlichen Kosten gesunken sind, während das Angebot besser geworden ist.

Nun gehöre ich zu denen, die sich eine Grundversorgung nach eigenem Gusto leisten können, sprich: Ich hatte schon DSL 16k, als das noch nicht Standardangebot war. 

Aber was ist mit denen, die eben nicht zahlen können? Denen hat die Deutsche Bundespost zu Monopolzeiten auch gnadenlos alle abgehenden Gespräche (mit Ausnahme der Notrufnummern) gesperrt. Wie hält die staatlich regulierte (oder eben auch nicht regulierte) TK-Industrie es damit heute?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm. Gerade die Grundversorgung derer, die es bezahlen können, mit allen Dingen Telekommunikation - das muss der Mensch schon auch mal denken - ist eigentlich besser geworden, seit sich der Staat als Anbieter zurückgezogen und auf die Tätigkeit als mehr oder weniger starker Regulierer beschränkt hat. </p>
<p>TK ist einer der Bereiche, in denen die tatsächlichen Kosten gesunken sind, während das Angebot besser geworden ist.</p>
<p>Nun gehöre ich zu denen, die sich eine Grundversorgung nach eigenem Gusto leisten können, sprich: Ich hatte schon DSL 16k, als das noch nicht Standardangebot war. </p>
<p>Aber was ist mit denen, die eben nicht zahlen können? Denen hat die Deutsche Bundespost zu Monopolzeiten auch gnadenlos alle abgehenden Gespräche (mit Ausnahme der Notrufnummern) gesperrt. Wie hält die staatlich regulierte (oder eben auch nicht regulierte) TK-Industrie es damit heute?</p>
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		<title>Von: Ralf Bendrath</title>
		<link>http://bluelectric.org/2008/05/05/seufz/#comment-1093</link>
		<dc:creator>Ralf Bendrath</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 09:57:07 +0000</pubDate>
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		<description>Zu 8): "Grundversorgung" meint hier nach meinem Verständnis, dass man ein Recht darauf hat, nicht dass es vom Staat betrieben werden muss. Dazu gehört z.B. dass ein Internet-Zugang genau wie TV und ein Dach über dem Kopf in den Hartz-IV-Leistungskatalog gehört, oder dass man nicht wagt daran zu denken, den Leuten den Zugang zu sperren, wenn sie in P2P-Tauschbörsen Werbung für irgendwelche Künstler machen (Man stelle sich vor, jemand kriegte auch den Stromanschluss dafür gesperrt...). 

Darüber hinaus ist deine Diagnose zu undifferenziert: Der Staat zieht sich nur aus der Organisationsverantwortung zurück, indem er die Infrastrukturen nicht mehr selber betreibt. Er zieht sich aber keineswegs aus der Regulations- und Verosrgungsverantwortung zurück - dazu gehören z.B. Auflagen für Angebote in der Fläche an private Infrastrukturbetreiber, Kartellaufsicht etc. Hier könnte man sicher noch weiter arbeiten, etwa durch definierte Zugangsbedingungen zu Backbones für kommunale Zugangsanbieter, ähnlich wie die Einspeiseentgelte für Ökostrom.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu 8): &#8220;Grundversorgung&#8221; meint hier nach meinem Verständnis, dass man ein Recht darauf hat, nicht dass es vom Staat betrieben werden muss. Dazu gehört z.B. dass ein Internet-Zugang genau wie TV und ein Dach über dem Kopf in den Hartz-IV-Leistungskatalog gehört, oder dass man nicht wagt daran zu denken, den Leuten den Zugang zu sperren, wenn sie in P2P-Tauschbörsen Werbung für irgendwelche Künstler machen (Man stelle sich vor, jemand kriegte auch den Stromanschluss dafür gesperrt&#8230;). </p>
<p>Darüber hinaus ist deine Diagnose zu undifferenziert: Der Staat zieht sich nur aus der Organisationsverantwortung zurück, indem er die Infrastrukturen nicht mehr selber betreibt. Er zieht sich aber keineswegs aus der Regulations- und Verosrgungsverantwortung zurück - dazu gehören z.B. Auflagen für Angebote in der Fläche an private Infrastrukturbetreiber, Kartellaufsicht etc. Hier könnte man sicher noch weiter arbeiten, etwa durch definierte Zugangsbedingungen zu Backbones für kommunale Zugangsanbieter, ähnlich wie die Einspeiseentgelte für Ökostrom.</p>
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		<title>Von: Konstantin</title>
		<link>http://bluelectric.org/2008/05/05/seufz/#comment-1092</link>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 20:28:16 +0000</pubDate>
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		<description>Obwohl gerade James Bond in letzter Zeit billig zu haben zu sein scheint, so oft, wie der auf allen möglichen, auch öffentlich-rechtlichen Kanälen zu sehen ist.

Vollprogramm oder Spartenprogramm: einen alten Bond zu senden ist schon fast ein kulturgeschichtliches Proseminar. Allein das babyblaue Frottee-Spielanzügle am Leibe von S. Connery in "Goldfinger"...!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl gerade James Bond in letzter Zeit billig zu haben zu sein scheint, so oft, wie der auf allen möglichen, auch öffentlich-rechtlichen Kanälen zu sehen ist.</p>
<p>Vollprogramm oder Spartenprogramm: einen alten Bond zu senden ist schon fast ein kulturgeschichtliches Proseminar. Allein das babyblaue Frottee-Spielanzügle am Leibe von S. Connery in &#8220;Goldfinger&#8221;&#8230;!</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://bluelectric.org/2008/05/05/seufz/#comment-1090</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 16:46:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bluelectric.org/2008/05/05/seufz/#comment-1090</guid>
		<description>Die "offene" Lizenz im ersten Absatz könnte eine Creative Commons LIzenz sein, muss es aber nicht. Daher habe ich es offener formuliert. Man könnte aber genausogut hingehen und eine eigene Lizenz anfertigen, wie die EU-Kommission es mit einer speziellen GPL-Variante gemacht hat oder die BBC mit einer abgeänderten CC-Lizenz. Zu dem Punkt weiter ist meine Meinung, dass man erstmal alle möglichen Sachen unter offenen Lizenzen stellt und dann über Ausnahmen im Einzelfall spricht. Im Moment ist das Procedere in der Regel genau andersherum.

Für Punkt2 gilt ähnliches, wie ich auch shcon bei netzpolitik kommentiert habe. Da, wo es jetzt schon möglich ist, soll es zur Verfügung gestellt werden. Der James Bond braucht es nicht zu sein.

Zu Punkt3 siehe mein Posting auf netzpolitik von heute Mittag, wo das EU-Parlament konkrete Pläne entwickelt, Community-Medien zu fördern.

zu Punkt 9 steht in der Formulierung schon drinne, dass es eine Balance zwischen neuen Technologien und Künstlerinteressen geben sollte. Wie das konkret ausgestaltet wird, hab ich erstmal abstrakt nicht dazu geschrieben, weil kurz und knapp.

Ansonsten danke für das Feedback. Weitere Diskussion im optimalfall bei mir im Blog.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;offene&#8221; Lizenz im ersten Absatz könnte eine Creative Commons LIzenz sein, muss es aber nicht. Daher habe ich es offener formuliert. Man könnte aber genausogut hingehen und eine eigene Lizenz anfertigen, wie die EU-Kommission es mit einer speziellen GPL-Variante gemacht hat oder die BBC mit einer abgeänderten CC-Lizenz. Zu dem Punkt weiter ist meine Meinung, dass man erstmal alle möglichen Sachen unter offenen Lizenzen stellt und dann über Ausnahmen im Einzelfall spricht. Im Moment ist das Procedere in der Regel genau andersherum.</p>
<p>Für Punkt2 gilt ähnliches, wie ich auch shcon bei netzpolitik kommentiert habe. Da, wo es jetzt schon möglich ist, soll es zur Verfügung gestellt werden. Der James Bond braucht es nicht zu sein.</p>
<p>Zu Punkt3 siehe mein Posting auf netzpolitik von heute Mittag, wo das EU-Parlament konkrete Pläne entwickelt, Community-Medien zu fördern.</p>
<p>zu Punkt 9 steht in der Formulierung schon drinne, dass es eine Balance zwischen neuen Technologien und Künstlerinteressen geben sollte. Wie das konkret ausgestaltet wird, hab ich erstmal abstrakt nicht dazu geschrieben, weil kurz und knapp.</p>
<p>Ansonsten danke für das Feedback. Weitere Diskussion im optimalfall bei mir im Blog.</p>
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