• Net Life

    Veröffentlicht am
    9. Mai 2008

    Von Konstantin Klein

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    Sieht ein wenig anders aus hier, wie? Etwas hochglänzender, überzüchteter, teurer? Nur etwas, aber das dann doch, nicht?

    85,44% der Windows-User und immerhin 42,5% der Macbenutzer sehen die Überschriften auf dieser Seite seit heute in “Century Gothic”. Der Rest - und wahrscheinlich auch die allermeisten Linuxisten - bekommen die selben Überschriften entweder in der Futura (anders, aber auch hochwertig, und auch auf älteren Macs zu Hause) serviert - oder, wie bisher, in einer der Standard-Fonts Tahoma, Trebuchet MS, Verdana, Helvetica, Arial… Der Hochglanzeffekt dürfte dieser letzten Gruppe von Lesern daher weitgehend verborgen bleiben, und sie müssen sich weiterhin an die inneren Werte dieses Weblogs halten. Soweit überhaupt vorhanden.

    Schuld daran ist übrigens diese Liste von 8 Fonts, die man wahrscheinlich nicht benutzt, aber mal benutzen sollte.

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    Dieser Eintrag wurde am 9. Mai 2008 um 22:44 veröffentlicht und unter Net Life abgelegt. Sie können der Diskussion unter RSS 2.0 folgen. Sie können kommentieren, oder einen Trackback von Ihrer Seite schicken.
  • 4 Kommentare

    Lesen, was andere zu sagen hatten.

    1. Jetzt dachte ich, dass ich auch unter Linux, aber nein, habe ich nicht, weil ich im Moment auch unter Windows nicht habe: zur Zeit ist einfach keine Century Gothic installiert. Auch keine Futura, obwohl ich beide irgendwo auf CD habe.

      Aber ich bin auch gar nicht so ein Freund dieser geometrischen Futura/Century Gothic, außer vielleicht als Logo-Schriften.

    2. Es ist wahr, dass Linux-User, abhängig vom Grad der Freiheit ihrer Distribution, die geringste Vielfalt an vorinstallierten Fonts haben. Hat ja damit zu tun, dass auch Fonts lizenziert werden müssen, und es sind eben nur die Standard-Fonts bzw. freie Varianten davon, die ohne Probleme unter die GPL passen.

      Microsoft hat zwar die Core Fonts (darunter auch Tahoma, Verdana & Co.) für den allgemeinen Download freigegeben, aber - meines Wissens - nicht unter die GPL gestellt, weshalb sie in den diversen Ubuntus auch nicht auftauchen.

      Ist sowieso mehr eye candy als irgendwas anderes. Am Inhalt ändert sich durch die verwendete Schriftart wenig.

    3. Man kann aber zumindest unter den -Ubuntus das msttcorefonts-Paket aus Paketquellen via Paketmanagement in Windeseile nachladen. Da ist aber übrigens die Tahoma nicht dabei.

    4. Das gleiche ging im Laufe meiner Linux-Karriere auch mit Mandrake-Linux (was heute, glaube ich, Mandriva heisst) und mit den diversenen SuSEn. Bei Ubuntu wundert es mich ein wenig, weil die MS-Fonts zwar lizensiert sind, aber unter keiner offenen Lizenz stehen. Sind wohl nur über das Multiverse zu haben, right?

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