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    Veröffentlicht am
    23. Juli 2008

    Von Konstantin Klein

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    Eine Versuchsanordnung. Benötigt werden:

    1. ein GPS-fähiges Handy (das Eifon soll das auch können, habe ich mir sagen lassen)
    2. zuviel Zeit

    Ersteres habe ich seit einigen Monaten, zweiteres hatte ich an diesem Nachmittag, weil von mir zu haltende Schulungen wg. mangelnder Beteiligung abgesagt wurden.

    Twitterjagd - der Tweet

    Twitterjagd - der Tweet

    Erster Schritt: ein Tweet. Beim Sitzen im Ufercafé einfach mal die GPS-Koordinaten rausgepustet und eine Einladung dazu abgesondert. Eine Stunde würde ich es wohl aushalten in der Hitze am Ufer, und etwas anderes hatte ich ohnehin nicht zu tun.

    Die erste Reaktion nach einigen Minuten:

    crummel @bluelectric Ich habe mal auf gmap nachgeschaut, wo das ist, will aber kein Spielverderber sein und es verraten - leider zu weit weg.

    Die zweite kurz darauf:

    gekow @bluelectric Schade, dass schaff ich nicht, ausserdem wär ich dran. :)

    Zeit zum Nachdenken, warum das mit Spontanideen so eine Sache ist.

    1. Bonn ist 1. nicht Weimar und 2. auch so an einem Mittwochnachmittag nicht Zentrum of the Twitterverse
    2. Anständige Menschen arbeiten um diese Zeit.
    3. Und nicht alle können sich nichts schöneres vorstellen, als von Autor dieses einen ausgegeben zu bekommen.

    Stand der Dinge um 1700:

    Ein Bier, ein Eis

    Ein Bier, ein Eis

    Über diese Zusammenstellung, über Geschmack im Allgemeinen streite ich mich doch nicht mit Ihnen. Relevant sind ohnehin die beiden leeren Stühle im Hintergrund. Auf die erste Twitterjagd der mir bekannten Internetgeschichte gab es nur zwei (bedauernde) Absagen, und die Zeche hielt sich in Grenzen. Bei Gelegenheit werde ich die Sache zu mehrversprechender Zeit und an einem mehrversprechenden Ort wiederholen.

    Und auf zu neuen Abenteuern!

    Ach ja, wer sich fragt, wo in des 3 Teufels Namen diese GPS-Location sein soll - hier:

    Rheinterrasse, Bonn, Germany

    Rheinterrasse, Bonn, Germany

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    Dieser Eintrag wurde am 23. Juli 2008 um 18:00 veröffentlicht und unter Net Life abgelegt. Sie können der Diskussion unter RSS 2.0 folgen. Sie können kommentieren, oder einen Trackback von Ihrer Seite schicken.
  • 9 Kommentare

    Lesen, was andere zu sagen hatten.

    1. amarana

      Schöne Idee.
      Wenn ich in der Nähe gewesen wäre und gerade genügend Mut gehabt hätte, wäre ich gekommen.

    2. Ich war letzte Woche spontan in einer Stadt, in der ich ein knappes Dutzend Leute kenne (keinen einzigen mit Twitteraccount, btw.) und habe in der Strandbar versucht, die leeren Stühle um mich rum zu füllen. Ganz altmodisch, mit Telefonino. Nachmittags keine Chance, alles Langw … ähm anständige Leute, also i.S.v. hart arbeitende Festangestelle, meine Freunde.

    3. Ja. An sich bin ich ja auch so einer. Aber lass mich mal vor 17:00 an die frische Luft, und ich komme auf die schrägsten Ideen. Ich gebe übrigens nicht auf - ich werde das bei Gelegenheit nochmal versuchen.

      Und @amarana: Mut? Es war doch hellichter Tag, am touristenüberlaufenen Rheinufer. In Bonn!

    4. Vielleicht mal morgen an der Siegessäule versuchen? Da könnte es evtl. von Twitterern nur so wimmeln. (Und der mit den meisten Followern soll angeblich eine Rede halten.)

    5. Hö. Wenn der mit den meisten Followern twitt… spricht, sitze ich im Zug in einer weiteren Folge unserer Erfolgsserie “Mehdorn vs. Rest der Welt”.

    6. Ich hatte leider eine Verabredung und Google sagt mit seinen Maps 65km und 51 Minuten. Wär knapp geworden. Wenn Du wieder mal am Rhein rumgammelst….. :)

    7. Das wird sich, geht es nach meinem Arbeitgeber, auch wohl kaum vermeiden lassen. :)

    8. Ich hab da mal ne technische Frage. Welche Software auf Deinem Telefon gibt Dir eigentlich die Koordinaten aus? Forlgefrage, meinst Du das könnte man auch mit externem GPS “nachrüsten”?

    9. Technische Antwort: Da Handbücher-Lesen was für Mädchen ist, habe ich mir das selbst irgendwie zurecht gefrickelt. Leider scheint Twibble (der Twitter-Client auf meinem N95 8GB) trotz entsprechender Menu-Option das GPS-Modul des Henndies nicht aktivieren zu können. Also lasse ich die Google-Maps-App (die das GPS-Modul erkennt, steuert und ausliest) laufen, und dann erkennt auch Twibble die Daten (übrigens ebenso wie ZoneTag, ein Yahoo-Programm, dass den Flickr-Upload mit GPS-Daten ermöglicht).

      Die Google-Maps nutze ich übrigens nur, weil die vorinstallierten Yahoo-Maps mir weniger gefallen. Aber eine Verbindung zwischen einer Map-Anwendung und dem GPS-Modul ist schon da - das GPS-Modul spreche ich also immer über eine Anwendung an, nicht direkt. Das müsste dann aber auch über ein externes GPS gehen, denn Symbian (jedenfalls auf meinem Nokia) bietet die Auswahl, internes, USB- oder Bluetooth-GPS anzusprechen.

      Hope this helps.

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