Archiv für Oktober 2008

Okt 31 2008

Fürs Protokoll

Abgelegt von Konstantin Klein um 21:32 unter Inside the Beast

Heute vor acht Jahren war an dieser Stelle, wenn auch noch unter anderem Namen, Sendestart.

Hätte ich beinahe vergessen. Und werde ich jetzt auch wieder, bis zum 31. Oktober 2009. Und den großen Rückblick gibt es dann 2010. Blauelektrische Agenda.

Kthxbye.

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Okt 31 2008

Happy Halloween!

Abgelegt von Konstantin Klein um 11:56 unter Tumblelog

Basement Cat Wishes u Happy Halloween

Basement Cat Wishes u Happy Halloween

basement cat « Lolcats ‘n’ Funny Pictures of Cats - I Can Has Cheezburger?

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Okt 31 2008

Profilant!

Abgelegt von Konstantin Klein um 10:05 unter Net Life, Reality Check

Das macht sicher Spaß: Zuerst ein Google-Profil erstellen und dann durch 150,000 of Google Profiles hindurchsuchen, ob Google so freundlich war, einen in seine robots.txt aufzunehmen und damit allen anderen Datenkraken auch noch zur Verfügung zu stellen.

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Okt 31 2008

Programmhinweis

Abgelegt von Konstantin Klein um 09:29 unter Inside the Beast, Politics R Us

Am 4. November wählen die Bürger der US of A ihren nächsten Präsidenten. Wenn nicht alles so läuft wie vor acht oder (in weit geringeren Maße) vier Jahren, wissen wir am 5. November, wer es ist.

Und weil ich in der Nacht vom 4. auf den 5. November meiner Redaktion technischen Beistand leisten werde, habe ich auch die Gelegenheit, live mit- oder nur wenig zeitversetzt hinterherzubloggen. Ich gedenke, die Gelegenheit zu nutzen.

Stay tuned.

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Okt 30 2008

Bye, THF!

Abgelegt von Konstantin Klein um 21:15 unter Sad and Beautiful

Klar. Auch dieses Weblog, oder zumindest sein Autor, nimmt Abschied von THF. Wehmütigen Abschied, obwohl ich zu denen gehöre, denen eigentlich Tegel Ein- und Ausgang Berlins war.

Tempelhof kannte ich vor allem als Militärflughafen, als Sitz der West-Berliner Flugsicherung, wenn es über die etwas zu berichten gab, als Schauplatz der Schlußszene von “One, Two, Three” - und als Aufnahmeort eines der surrealistischeren Interviews meiner Reporterkarriere, als mir ein Vertreter der Berliner Flughafengesellschaft in der gespenstisch leeren großen Halle die künftige Rolle THFs als Regionalflughafen im Dreieck TXL-SXF-THF beschrieb. Im Jahr 1988, mehr als ein Jahr vor dem Fall der Mauer.

Ich bin nicht oft nach oder von Tempelhof geflogen, vielleicht 15 oder 20 Male. Aber egal, ob ich durch den Haupteingang in die Halle kam und unweigerlich den längst erloschenen Neon-Schriftzug “Restaurant” sah, oder ob ich von der anderen Seite her unter das mächtige Vordach kam: Tempelhof war, ist einfach anders als alle anderen Flughäfen, die ich kenne, von Domodedowo 2 bis Waco, TX.

Und dann war da natürlich auch der Moment, als ich die Frau, mit der ich heute verheiratet bin, zum ersten Mal am Flughafen abholte… Auch das war in THF.

Wirst mir fehlen, alter Flughafen zwischen gestern und morgen.

Over and out.

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Okt 30 2008

Polit-Dada

Abgelegt von Konstantin Klein um 21:01 unter Tumblelog

Ach ja, weil ich ja schon wiederholt von der Dada-Berichterstattung der Wonkette geschrieben habe - hier ein kurzes, aber in Stil und Argumentation typisches Zitat aus einem, äh, Bericht über das Verhältnis zwischen John McCain und der Gouverneurin von Alaska, Sarah, äh, Palin:

Now, let’s go to the epitome (French for “clitoris”) of what the Palin-loving racist dingbat uneducated diabetic trash hate most about America: George Will, the smug elitist famous conservative columnist and author.

Wonkette: The D.C. Gossip » Blog Archive » The Idiot Is McCain, For Picking Idiot Sarah Palin.

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Okt 30 2008

Pro, nicht Contra

Abgelegt von Konstantin Klein um 20:51 unter Tumblelog

Wired editor Chris Anderson wrote: “It’s now clear that practically everything Web technology touches starts down the path to gratis, at least as far as we consumers are concerned.” Sorry Chris, but free is out again.

Here Come The Pro Accounts

Umso interessanter ist, dass das Lesen von und sogar das Kommentieren bei bluelectric.org auch weiterhin gratis sein wird. Wo doch die Witze hier schon so billig sind.

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Okt 30 2008

Linksammler

Abgelegt von Konstantin Klein um 13:00 unter Bookmarks

Bookmarks vom 28. Oktober bis 30. Oktober:

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Okt 29 2008

United Statistics of America

Abgelegt von Konstantin Klein um 18:32 unter Politics R Us, Reality Check

Ich sag’s ja, und ich wiederhole es auch gerne, zumal mir die Lokalzeitung jetzt argumentationstechnisch zur Seite springt: Die Wahl des 44. POTUS (President of the United States) ist noch nicht gelutscht. Nicht nur wegen meines seit “Statistik II” gesunden Misstrauens gegenüber aller Meinungsforschung, sondern weil die aktuellen Meinungsumfragen ein sehr diverses Bild abgeben: mal liegt Obama mit 15 Prozentpunkten vorne, mal mit zwei. Spricht nicht für die Zuverlässigkeit von irgendwelchen Vorhersagen.

“We believe it is a very close race, and something that is frankly very winnable,” Sarah Simmons, director of strategy for the McCain campaign, said yesterday.

Gut, “very winnable” fällt unter die Kategorie “Pfeifen im Walde”. Aber das Team Obama/Biden sollte sich nicht dabei erwischen lassen, schon Siegesreden zu schreiben (und hat sich auch nicht erwischen lassen), und das Team McCain/Palin setzt grobe Last-Minute-Mittel ein (oder freut sich zumindest, wenn andere dies tun). Es bleibt in jedem Falle spannend.

Wählerumfragen in den USA leiden unter einem großen Manko: Sie werden fast ausschließlich über das Telefon abgewickelt. Nun zahlt aber in den USA ein Mobilfunknutzer auch für ankommende Anrufe, weshalb viele Meinungsforscher solche Nummern gar nicht mehr anrufen, um ärgerliche Reaktionen zu vermeiden oder gegen lokale Gesetze zu verstoßen. Die Generation der Handy-Nutzer, Skype-Telefonierer etc. wird also schon mal nur unterdurchschnittlich repräsentiert.

Auf der anderen Seite ist Meinungsforschung nicht nur Statistik, sondern auch Psychologie: Gerade in aufgeheizten politischen Fragen (McCains Haltung zur Wirtschaftskrise, Obamas Hautfarbe, Palins Intellekt, und wer war eigentlich nochmal Joe Biden?) neigen Wähler zum Lügen. Es mag politically incorrect sein, Obama als Schwarzen abzulehnen - in der Wahlkabine kann jeder seine wahre Meinung ungehindert ausleben.

For the record: Ich halte McCain nicht erst seit der Lektüre eines Rolling Stone-Artikels über den Make-Believe Maverick für charakterlich wenig für das Präsidentenamt geeignet, und seine Vize-Kandidatin muss noch eine Menge lernen, bevor sie auch nur in der Lage wäre, das Amt von einem alten, nicht sehr gesunden Amtsinhaber zu übernehmen.

Zitat aus dem gerade verlinkten Artikel, einen groben Vergleich zwischen John McCain und George W. Bush ziehend:

Both were born into positions of privilege against which they rebelled into mediocrity. Both developed an uncanny social intelligence that allowed them to skate by with a minimum of mental exertion. Both struggled with booze and loutish behavior. At each step, with the aid of their fathers’ powerful friends, both failed upward. And both shed their skins as Episcopalian members of the Washington elite to build political careers as self-styled, ranch-inhabiting Westerners who pray to Jesus in their wives’ evangelical churches.

Zurück zur anstehenden Wahl. Es stimmt: Es gibt auch politische Unterschiede zwischen dem demokratischen und dem republikanischen Kandidaten - ein Thema für eine eigene Geschichte. Einstweilen nur soviel: Auch ein Präsident Obama wird vor allem Politik im Interesse der US of A machen, aber ganz bestimmt keine europäische. Denn das ist nicht seine Aufgabe.

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Okt 29 2008

Fakten, Fakten, Fakten

Abgelegt von Konstantin Klein um 08:10 unter Tumblelog

Germans take their love of facts so far that the majority of them don’t even believe in the Bible, probably because it doesn’t contain any links to Wikipedia.

Nothing For Ungood » Blog Archive » Germans love facts

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