Archiv für die Rubrik 'On the Road'

Jun 29 2008

Wasser und Sonne

Abgelegt von Konstantin Klein um 23:44 unter On the Road

Viertel Kraft voraus

Ein Sonntag auf dem Wasser. Wind und Sonne auf der Haut. Keine Verbindung zur Welt jenseits des Horizonts (oder der nächsten Biegung des Flusses). Und auch kein Bedarf daran. Manchmal reicht, was man sieht.

Und Sonnenbrand.

Blogged with the Flock Browser

Technorati Tags ,

Erst ein Kommentar

Jun 23 2008

Nicht kaputt

Strandbad CaputhAbt. Weil es geht™. Dieses Foto aus dem Strandbad Schwielowsee (See im Mittelgrund, Strandbad rechts neben dem rechten Bildrand) im brandenburgischen Caputh hat noch vor dem Hochladen zu flickr - wie jeder, der jetzt draufklickt (Halt! Hierbleiben!), feststellen kann - via Handy-GPS, Fireeagle und ZoneTag die Koordinaten des Aufnahmeortes mit auf den Weg bekommen. Und damit ist es der Welt möglich, nicht nur den Aufnahmezeitpunkt, sondern auch den Aufnahmeort aus den Metadaten des Bildes herauszulesen.

Und warum sollte man sowas machen?

Weil es geht™.

Ernsthaft: Es ist tatsächlich interessant und bestaunenswert, wie grundverschiedene Technologien und Einsatzzwecke (kann ich mich im Strandbad wirklich so leicht verlaufen, dass ich ein GPS-Handy brauche?) miteinander zum Spielen gebracht werden. Eine zweckreiche Anwendung dieses Mesh-up kann ich mir allerdings nur in Ausnahmesituationen vorstellen: Bei der Dokumentation von Situationen und Ereignissen, beispielsweise. Beim Abbilden eines Strandbades eher nicht.

Weitere Vorschläge, wozu man sowas brauchen kann?

Blogged with the Flock Browser

Technorati Tags , , , ,

3 Kommentare

Jun 16 2008

Berlin, Ecke Schönhauser

Abgelegt von Konstantin Klein um 17:51 unter On the Road

Hat sich doch einiges verändert in den letzten 51 Jahren hier…

Technorati Tags , , , ,

Noch kein Kommentar

Jun 08 2008

Cavaliersdelikt

Abgelegt von Konstantin Klein um 23:30 unter Culture Vulture, On the Road

Keine Politik, schon gar kein Fussball - der Anlass für diesen Eintrag ist ein Beitrag in der Washington Post vom Sonntag, der Zeitung, die ich auch mehr als vier Jahre nach dem Ende meines Papier-Abos noch im Netz die Treue halte. Gerade die Sonntagsausgabe der Post bereitete mir damals soviel Lesevergnügen, dem Umfang und der Schreibe geschuldet, dass ich gelegentlich von morgens, neun Uhr, bis über Mittag hinaus nur Zeitung las.

Cavalier 2003Heute nun wieder so ein Beispiel für den erreichbaren und in diesem Lande doch viel zu seltenen Qualitätsjournalismus: A Cavalier Attitude, eine Reportage über Cavalier-Fans. Um dieses Lesestück voll zu genießen, braucht man etwas Zeit (das Stück ist über fünf Klickseiten verteilt!) und das Wissen, dass der Chevrolet Cavalier (Abb. bdebaca, Lizenz) zwar eines der erfolgreichsten US-Automodelle, aber gleichzeitig auch eines der schlechtesten in den USA gebauten Automobile war: billig, klapprig, schwachbrüstig (hatte selbst mal einen als Leihwagen. Weia!).

Das kann man so formulieren, wie ich es gerade getan habe - direkt, plump, ein wenig teutonisch. Man kann es aber auch formulieren, wie es Post-Reporter Neely Tucker tat:

The Cavvy wasn’t even bad enough to be a joke, like the AMC Gremlin, or a kitschy embarrassment, like the Chevette. It was just the cur of the compact rental fleet at the Airport at the End of the Mind, the joyless perk of the junior sales exec, the Motel 6 of the American automobile.

Wow. “…at the Airport at the End of the Mind…” - poetischer kann man die Gottverlassenheit eines Autoverleihs nicht beschreiben, der Cavaliers verleiht (ich hatte meinen damals übrigens von Avis, aber das nur nebenbei). Und so geht die Geschichte von Josh Detorie, der seinen Cavalier heute noch pflegt, pimpt und liebhat, auch weiter. Noch eine Leseprobe:

Detorie has his blue neon lights on the Cav, the doors open, talking, laughing, smoking. Sunday night, work looming tomorrow morning, the outer suburbs, a place in America where everything seems so real and so little seems possible.

Ich gebe zu, ich sentimentales Tränentier hatte bei einigen der Zeilen Tränen in den Augen. Weniger heulsusigen Menschen mit Sinn für gutes reporting und passablen Englischkenntnissen sei die Lektüre hiermit empfohlen.

Technorati Tags , , ,

2 Kommentare

Jun 08 2008

Heading for the Light

Abgelegt von Konstantin Klein um 19:51 unter On the Road

Riding into the light

So verbringen andere das Wochenende (im vorliegenden Falle das vergangene, aber das Bild hat heute erst den Weg erst in die Bildbearbeitung, dann ins Netz gefunden). Ein mitfühlendes Vroom-vroom kommt dazu aus dieser Ecke des Netzes.

Powered by ScribeFire.

Technorati Tags ,

Noch kein Kommentar

Mai 11 2008

Wurzelwerk

Abgelegt von Konstantin Klein um 19:18 unter On the Road

Wurzelwerk

Fest verwurzelt in brandenburgischer Erde war dieser Baum am Havelufer bei Kladow eher nicht. Sonst wäre er nicht ins Wasser gefallen. Drama im botanischen Alltag.

Blogged mit Flock Browser

Noch kein Kommentar

Apr 27 2008

…und Sonntag am Wasser.

Abgelegt von Konstantin Klein um 23:13 unter On the Road

Heiterkeit approaching

Und die Funkknipse ist immer dabei. Serenity now!

(Einerseits ein Zitat aus einer Seinfeld-Folge, andererseits eine mehr oder weniger genaue Übersetzung des Schiffsnamens. Der Kahn heißt “Heiterkeit“.)

Blogged mit Flock Browser

Noch kein Kommentar

Apr 26 2008

Samstag am Wasser

Abgelegt von Konstantin Klein um 18:15 unter On the Road

Vor der Praxis auf dem Wasser steht die Theorie - am Wasser. Auch gut.

Ach ja: Obiges ist das, was flickr ein “long photo” nennt - dauert etwas, ist schön (oder auch nicht), und die Handlung kann auch vernachlässigenswert sein.

Blogged mit Flock Browser

Noch kein Kommentar

Mrz 31 2008

Hausmitteilung

Abgelegt von Konstantin Klein um 08:21 unter Inside the Beast, On the Road

In den nächsten drei Tagen könnte es an dieser Stelle ruhig werden (wenn nicht wieder anonyme FDP-Supporter versuchen zu kommentieren). Eine berufliche Ausnahmesituation (Tagung im ländlichen Bad Soden-Salmünster) erfordert meine Aufmerksamkeit. Netz-Aktivitäten daher vermutlich eher, wenn überhaupt, in der kurzen Form hier und hier.

Und dies ist der erste Eintrag, der im Control Panel von WordPress 2.5 entsteht - fühlt sich gut an soweit.

Comments Off

Mrz 13 2008

erste ermutigende erfahrungen mit dem eeePC

Abgelegt von Konstantin Klein um 07:53 unter On the Road, Reality Check, Tech Nation

(Oder auch nicht ermutigend, aber irgendwie musste ich eine Überschrift mit drei kleinen “e”s hinkriegen…)

Der eeePC als Reisebegleiter auf einer Dienstreise. Hier die Erkenntnisse:

  1. Der Kleine ist ein Hingucker. Wen es nicht stört, zum fünften Mal an einem Tag “Ist der süüüüß” zu hören, ist mit dem Aufmerksamkeitsfaktor gut bedient.
  2. Babyblau ist eine doofe Farbe für den Deckel. Aber es wäre die erste Schale, die nicht irgendwie auszuwechseln wäre.
  3. Xandros in der eeePC-Version ist ein gutes Linux für Windows-User, die nicht erschreckt werden wollen. Für einen, der Linux anderthalb Jahre als einziges Betriebssystem genutzt hat, muss ein anderes, leichter konfigurierbares Linux drauf. Passiert in den nächsten Tagen.
  4. Der Bildschirm ist wirklich sehr klein. Nach einer Stunde konzentrierter Arbeit klopfen alle Gehirnzellen einzeln an und bitten um eine Pause.
  5. Die Tastatur (im vorliegenden Falle US-Layout - weiß nicht, wie das mit der deutschen Version ist) ist nicht ganz konsistent. Anführungszeichen (einzeln und doppelt) funktionieren nicht in OpenOffice. Tun sie einfach nicht.
  6. WLAN klappt an sich gut, außer mit der heimischen Fritz!-Box (7170, Firmware aktuell). Keine Ahnung, warum.
  7. Die Maustastenleiste am Trackpad ist aus einem Stück Metall, stellt aber trotzdem beide Maustasten dar. Funktioniert wie eine Wippe. Darauf muss man als Mac-User (nur eine Maustaste, Rechtsklick per Apfeltaste oder mit zwei Fingern auf das Trackpad) erst einmal kommen!

Alles in allem ein sehr hübsches Spielzeug, und als Reisebegleiter auch für ernsthaftes Arbeiten gut geeignet, solange das nicht zu lange dauert. Ein Zweit-Notebook, sozusagen.

Technorati Tags: ,

6 Kommentare

Nächste »