Okt
13
2007
Mit den Massen sind die Millionen gemeint, die wie ich seit Jahren vergeblich auf der Suche nach dem Soundtrack zu Wim Wenders’ Film “Im Lauf der Zeit” sind - wobei es mir speziell auf den Track ankam, mit dem sich eine langsame Landstraßenfahrt zum 3′20 langen Ausschnitt aus dem eigenen “Lauf der Zeit” machen lässt.
Die Suche hat ein Ende, die Musik findet sich - wo sonst? - auf wim-wenders.com. Und der Track, den ich meine, heißt “Suicide Road” und ist der hier doch tatsächlich gegen Fremdverlinkung geschützt (die Freiheit der Landstraße ist eben doch noch stärker als die des Hyperlinks. Nun ja.). Fehlt nur noch der MAN-Sechszylinder unter der Haube, aber man kann nicht alles haben.
Jul
25
2007
Weil wir ja alle flickr entthronen und unsere eigenen social networks bauen wollen, werde ich wohl nicht umhinkommen, in den kommenden Tagen mehr über 9 Ways to Build Your Own Social Network zu lesen.
…a horde of companies are doing their best to reduce the fundamental features of these websites to mere commodities. These up-and-coming companies provide so-called “white labelâ€? social networking platforms that enable their customers to build their own social networks (often from scratch) and to tailor those networks to a range of purposes.
In dem oben verlinkten Artikel werden neun derartige Provider näher beleuchtet, die ich mir bei Gelegenheit näher angucken werde - vor allem diejenigen von ihnen, die nur die Software zur Verfügung stellen und dem nach Unabhängigkeit Strebenden erlauben, ihr neues social network vom eigenen Server zu fahren. Denn wir wollen ja nicht schon wieder von anonymen Mächten abhängig sein, gelle?
(Via Techmeme.)
Technorati Tags: flickr, Web 2.0, Photo-Community
Jun
26
2007
Schritt für Schritt entdeckt Klein-Bloggersdorf, dass flickr im Grunde überflüssig ist. Und sevenload eigentlich auch. Und YouTube und all die anderen auch. Der Schockwellenreiter macht es vor und experimentiert mit Photr als Kernzelle einer community-basierenden Photoseite (wenn man das so formulieren kann).
Der Mann weiß, was er tut. Ich weiß es nicht (also, was ich tue, nicht was er tut - das weiß ich übrigens auch nicht…), und trotzdem spiele ich versuchshalber mit Gallery 2.2 herum, einem recht funktionsreichen open-source-basierenden Freeware-CMS für Bilderseiten. Geboten werden unter anderem Kommentare, Benutzerverwaltung, RSS-Feeds, Image-Resizing in alle gewünschten Größen und und und… (Das schreibt man immer hin, wenn man etwas noch nicht restlos durchschaut hat, aber wie sollte ich auch nach einer spätabendlichen Installation?)
Bei der Arbeit beobachten kann man das Ganze hier. Zuhause ist es auf einem sogenannten Virtual Server - ein Shared-Hosting-Account ist dafür wohl nicht kräftig genug. Weitere Erfahrungsberichte demnächst hier. Oder dort.
Technorati Tags: flickr, Web 2.0, community, photr
Jun
25
2007
Wenn ich mal kurz auf das untere Ende der rechten Spalte auf dieser (Haupt-)Seite verweisen dürfte: flickr hatte Badges zum Einbauen auf die eigenen Seiten. Und sevenload hat jetzt Widgets für die, die keinen flickr-Account mehr haben. Und für alle anderen auch.
Etwas verspielt vielleicht, aber sind wir das nicht alle?
Update, drei Tage später: War zu verspielt, störte gelegentlich die Ausführung anderer Scripte, ist wieder weg. Außerdem kommen demnächst Zufallsbilder von meinem eigenen Bilderhost hierher.
Technorati Tags:
flickr, Internet, Web 2.0, Community, sevenload
Jun
09
2007
Gebe hiermit Sicherheitshinweis aus der Lokalzeitung weiter: Nutzer des Yahoo-Instant Messengers sollten sofort aktualisieren, denn nicht nur wurde eine Sicherheitslücke für ihre Anwendung entdeckt, sondern…
Yahoo! Messenger users should download and install the latest version immediately, as instructions for exploiting these flaws already have been posted online.
Es geht doch nichts über wohlorganisierte Versuche, einem den letzten Spaß am Netz zu nehmen.
Mai
06
2007
Fast kommt es mir vor, als sei es erst gestern gewesen (wahrscheinlich, weil es wirklich erst gestern war), dass ich darauf hingewiesen hatte, dass der Mail-Client Mutt ein wenig umständlich zu konfigurieren ist. Weil Mutt in der Basis-Konfiguration tatsächlich sehr basic ist, und weil ich selbst halbe Nächte nach den passenden Einstellungen gegoogelt habe, stelle ich gerne meine Mutt-Konfiguration als Beispiel zur Verfügung.
Datei herunterladen, auf den Server packen, in .muttrc umbenennen, und Mutt sollte sich benehmen wie ein braves Hündchen.
Was nicht in dieser Datei vorkommt, beim Lesen von HTML-Mails aber doch sehr hilfreich ist, ist eine Anweisung, solche Mail automatisch in einem Text-only-Browser darzustellen (wir erinnern uns: ich mache den ganzen Quatsch in einem Terminal- oder Konsolenfenster!). Dazu verwende ich die Anweisung
text/html; elinks -dump -dump-charset utf-8 -default-mime-type text/html %s; needsterminal; copiousoutput;
die ich in einer Datei namens .mailcap auf dem Server liegen habe. Damit startet Mutt beim Auffinden einer HTML automatisch den Browser elinks, der ebenfalls auf dem Server installiert ist.
Hope this helps.
Okt
30
2006
Kurze Frage an all die MovableType-Nutzer da draußen (wo ich doch eigentlich nur einen einzigen kenne): Zerhaut es mir eigentlinx die MT-Installation, wenn ich die Datei, die das Trackback-Modul enthält, einfach umbenenne?
Hintergrund: Seit Tagen müllt mir irgendso ein Idiot den Server mit Trackback-Versuchen voll. Die Trackback-Funktion ist abgeschaltet, die Versuche sind also sinnlos. Ich würde dem Script dieses Herrn aber gerne ein paar Fehlermeldungen um die Ohren hauen (u.a. auch deshalb, weil ich dann leichter aus den Logfiles ersehe, wieviele Versuche dieser Mensch tatsächlich gestartet hat).
Und dann ist irgendwann mal ein kleiner Eintrag in die .htaccess fällig, ist es nicht?
Update: Nein, es zerhaut die Installation nicht, ein nicht benötigtes Script zu entfernen. Und nun lasset die Fehlermeldungen hageln!
Okt
30
2006
Oh prima. Slashdot weist auf neun Gründe, jetzt (noch) nicht auf Firefox 2.0 zu migrieren, hin. Darunter finden sich issues, die manche mit dem Redesign der Benutzeroberfläche haben (ich lasse mir meine Oberfläche doch nicht einfach neu designen!!), aber auch memory leaks, Abstürze, Datenschutzbedenken, die (ausgerechnet!) mit den neuen Anti-Phishing-Funktionen zu tun haben, und andere Feinheiten mehr. Die Liste liest sich gruseliger, als die tatsächlichen Erfahrungen des einzelnen sein dürften; die Sache mit plötzlichen Abstürzen, speziell beim Drucken von schwer mit CSS arbeitenden Seiten, ist mir aber auch schon aufgefallen.
Okt
26
2006
Und wenn wir schon mal beim Softwareplauschen sind: Der Preis für das am besten versteckte nützliche (OK, über den Nutzwert gibt es möglicherweise unterschiedliche Ansichten) Feature geht an die Hersteller des Handgestrickten™ (aka Opera) für ihre Art, Ad Blocking zu implementieren. Das ist nämlich nirgendwo in den Einstellungsmenus (zumindest nicht in der Mac-Version des Opera-Browsers) zu finden, ist aber dennoch vorhanden.
Und so gehts: Mit Werbung vollgekleckerte Seite aufrufen. Irgendwo in der Seite rechts klicken, im dann erscheinenden Kontext-Menu “Inhalt blockieren…” anklicken. Daraufhin passiert folgendes: Die gesamte Seite wird ausgegraut bis auf die Elemente, die den Kriterien des Ad-Filters entsprechen (sprich: eine Grafik auf einem Drittserver sind, von einem bekannten Adserver kommen etc.). Die kann der werbemüde Surfer dann nacheinander anklicken, worauf sie mit einer roten Banderole als “blockiert” gekennzeichnet werden. Oben im Fenster “Fertig” klicken, und wieder hat der Ad-Filter was gelernt.
Gut versteckt, aber sobald man es kennt, sehr brauchbar. Womit wir erfolgreich eine absolute Minderheit mit Wissenswertem versorgt hätten - die Opera-User nämlich, die, nebenbei bemerkt, durchaus etwas Zuwachs vertragen könnten; der Browser taugt nämlich.
This having said, kann ich mir den Hinweis nicht ersparen, dass werbefreies Surfen zwar angenehmer ist, die Vielfalt gut aufbereiteter Information aber in Gefahr bringen kann. Viele gute Quellen im Netz sind auf die Werbeeinnahmen angewiesen, und ohne Moos nix los.
Wollticknurmajesartham.
Sep
24
2006
Die Geier von El Reg, vertreten durch den Anthropologen und Psycho-Geier Dr. Stephen Juan, helfen bei der Antwort auf die Frage: Bin ich Internet-süchtig?