Archiv für die Rubrik 'Workload'

Dez 16 2007

Online-Spiele

Abgelegt von Konstantin Klein um 03:51 unter Net Life, Workload

Herrschaften, können wir reflexhaftes Google-Bashing mal für fünf Minuten einstellen? Gut.

Also, die Sache ist so. Man muss nicht alles glauben, was einem an buzzwords um die Ohren gehauen wird. Man muss auch nicht die bereits viel und oft gelesene Behauptung glauben, dass Anwendungen wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulationen schon bald nur noch im Netz residieren, immer auf dem neuesten Stand sind, alle (wesentlichen) Funktionen teurer Desktop-Office-Suiten übernehmen und dabei auch nichts kosten (gerade schreibt die New York Times mal wieder was Ähnliches).

Man, also ich, sollte sich die Sache aber doch mal angucken. Und das ist, was ich derzeit mache.

Das beispielhafte Angebot: Google Text & Tabellen, was als (deutscher) Titel schon nicht mehr ausreicht, seit auch eine Präsdentationsanwendung (für Microsofties: PowerPoint!) dazugekommen ist. Der Client: Mein treuer Mac, eine schnelle (reale 14,5 Mb/sec) DSL-Leitung, Camino als Ort der Handlung (für Microsofties: das ist ein Firefox speziell für Mackies!).

Well, I’m impressed, um es kurz zu fassen.

Ich bin kein echter Power-User von productivity software. Ich bin froh, wenn mir meine Excel-Formeln nicht um die Ohren fliegen, und wenn Word mit den Änderungen, die ich in einem OpenOffice-Dokument gemacht hat, nicht beleidigt abraucht. Ich formatiere nicht bis zum Gehtnichtmehr, schreibe keine Bücher (warum eigentlich nicht?), und Präsentationen baue ich (übrigens lieber in Keynote oder OpenOffice Impress als in PowerPoint) vor allem deshalb, weil andere sowas immer noch für die beste Art halten, einen Punkt zu machen.

Ein echter Durchschnittsuser also.

Und als solcher bin ich mit den grundlegenden Funktionen, die Online-Anwendungen bieten, ausreichend gut bedient. Doch, wirklich: Was zu tun ist, kann ich im Zweifelsfall auch in einem Google-Dokument erledigen; die Leitung ist schnell genug, und der ganze Scripte-Zauber hinter den Kulissen hält mich auch nicht wesentlich auf. Was aber alle mir bekannten Office-Suiten bisher den von Google aufgewirbelten Staub fressen lässt, ist die Möglichkeit, mit mehreren Mitmenschen gleichzeitig an einem Dokument zu arbeiten. Was SubEthaEdit-Nutzern bekannt ist, ist im Büroalltag nur ein feuchter Traum, der durch das fleißige Hin- und Herschicken von Word-Dokumenten mit eingeschalteter Änderungsmarkierung nur unzureichend gelebt wird.

Und das alles für umme. Man könnte vom Glauben abfallen.

Bloß gut, dass mir meine Geheimniskrämerei verbietet, arbeitsbezogene Dokumente im halböffentlichen Bereich zu speichern und zu bearbeiten. So nutze ich Googles Anwendungen vorerst nur testweise und komme nicht in Gewissens- und andere Konflikte, die mit Google-Bashing und seinen Anhängern zu tun haben.

Stay tuned.

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Nov 28 2007

Motivation

Abgelegt von Konstantin Klein um 23:30 unter Workload

Am Morgen der meisten Arbeitstage nehme ich eine Abkürzung. Da ich vom Haupteingang des Gebäudes, in dem ich arbeite, bis zu dem Büro, in dem mein Schreibtisch steht, gefühlte 800 Meter in die Richtung laufe, aus der ich, vom U-Bahnhof aus, gerade gekommen bin, gehe ich meist durch die erste Toreinfahrt des Geländes auf den Hof und zu einem uralten Lastenaufzug (Baujahr 1911!), zu dem ich einen Schlüssel habe, und der mich nach einer zittrigen Fahrt direkt gegenüber meiner Bürotür ausspuckt. Was wär das Leben ohne ein gewisses Risiko? (U. Roski)

Aber das ist gar nicht die Geschichte. Auf dem Weg zu dem Aufzug komme ich an einem Call Center vorbei. Für Unkundige: Das sind die Firmen, die im Auftrag anderer Firmen Menschen anrufen, die eigentlich nicht angerufen werden wollen.

Das Call Center in question hat nun, ebenso wie mein Arbeitgeber, Fläche in einem alten Industriegebäude angemietet. Auf dem Weg zur Arbeit sehe ich dort um diese Jahreszeit frierende Menschen, die darauf warten, kurz vor Dienstbeginn die Fabrikhalle betreten zu dürfen, in der sie fremde Menschen anrufen sollen. Und auf dem Weg nach Hause herrscht dort reger Betrieb, und die Raucher unter den Telefonarbeitern stehen frierend auf dem Hof, weil in der Halle das Rauchen verboten ist.

Ich gebe zu, dass ich mir meine Gedanken über diese Menschen mache - nicht, weil sie frören oder rauchten, sondern weil sie - und das lese ich ihren Gesichtern ab - gerne anderswo und vermutlich für mehr Geld arbeiten würden. Und obwohl ich zu denen gehöre, die zu Hause ungebetene Anrufer mit ausgesuchter Grobheit abfertigen, kann ich mir doch vorstellen, dass die frierenden Berufstelefonierer froh sind, wenigstens diesen Job zu haben, und denke mir nur, wie schwer es sein muss, sich für Anrufe bei groben Sausäcken wie mir zu motivieren.

Eminent hilfreich bei dieser Motivationsarbeit ist aber der Fuhrpark, den die Call-Firma offensichtlich ihren leitenden Angestellten zukommen lässt: Neben einem Lieferwagen der Kangoo-Klasse stehen dort nur große Wagen aus München und Stuttgart, ausnahmsweise auch aus Ingolstadt, ausnahmsweise auch unter 3,2 Liter Hubraum. Erkennbar sind die Wagen am einheitlichen Schwarz und den ebenso einheitlichen Nummernschildern, ausgestellt in einer westdeutschen Mittelstadt und die Buchstaben des Firmennamens in das Kennzeichen integrierend.

Macht sicher Spaß, dort zum knapp kalkulierten Lohn zu telefonieren. Man sieht ja jeden Tag, wozu’s gut ist.

Erst ein Kommentar

Dez 08 2006

Der Schuldige

Abgelegt von Konstantin Klein um 17:21 unter Tech Nation, Workload

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Das da oben war schuld daran, dass ich in den letzten Tagen ein wenig abwesend war. Aber jetzt sieht die Sache doch schon ganz ordentlich aus, und die Chancen auf die Rückkehr in den Alltag stehen gut.

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Nov 10 2006

tropriA

Abgelegt von Konstantin Klein um 16:53 unter Sad and Beautiful, Workload

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Und zurück!

Gut, dazwischen lagen noch sechs Stunden Diskussionen in einem gut eingerichteten, sonst aber eher nichtssagenden Konferenzraum. Und weil wir alle wissen, wie nichtssagende Konferenzräume aussehen, gibt es davon auch kein Bild.

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Nov 10 2006

Gone working

Abgelegt von Konstantin Klein um 07:04 unter Sad and Beautiful, Workload

Gone working on Flickr

Heute hier, morgen fort.

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Sep 08 2006

Aus der Welt der Arbeit

Abgelegt von Konstantin Klein um 08:07 unter Sad and Beautiful, Workload

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Das Beste an einer Geschäftsreise ist im Grunde das mit dem Hotelaufenthalt verbundene dito Frühstück: vorbereitet von anderen, weggeräumt von anderen.

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Aug 14 2006

Mailberg

Abgelegt von Konstantin Klein um 11:52 unter Workload

Zweieinhalb Wochen Urlaub, 513 ungelesene Nachrichten im Dienstpostfach. Und nicht ein einziges Scheibchen Spam dabei.

Man reiche mir die Schaufel. Und wenn ich bis heute abend nicht wieder aufgetaucht bin, begrabt meine Mail an der Biegung des Flusses.

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Jun 30 2006

Anfang einer Dienstfahrt

Abgelegt von Konstantin Klein um 05:12 unter Under Pressure, Workload

Anfang einer Dienstfahrt on Flickr

S21, Berlin Hauptbahnhof, kurz nach fünf.

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Jun 27 2006

Back to work

Abgelegt von Konstantin Klein um 09:07 unter Workload

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Dienstagmorgen, zurück in der Stadt, zurück in der Pflicht.

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Jun 22 2006

Statt Meerblick

Abgelegt von Konstantin Klein um 08:11 unter Workload

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Warum man bei der Auswahl der Übernachtungsmöglichkeiten auf einer Dienstreise mehr Mitspracherecht haben sollte…

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